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BEWERBUNGSTIPPS: SO SOLLTE ES NICHT LAUFEN

Bewerbungstipps – So sollte das Bewerbungsgespräch nicht ablaufen

von | Mrz 8, 2013 | 0 Kommentare

Wer den Traumjob ergattern möchte, der muss heute nicht nur über eine ausgezeichnete Ausbildung verfügen, sondern sollte vor allem beim Bewerbungsgespräch den zuständigen Personaler überzeugen. Allerdings gibt es eine Menge Dinge, die man bei einem solchen Gespräch beachten sollte, damit das Ergebnis am Ende auch so ausfällt, wie man sich das wünscht. Wir haben für Sie einmal die gröbsten Schnitzer zusammengetragen.

„Ein wenig zu spät” – gibt es nicht

Schon die Eltern haben einem in der Jugend immer versucht beizubringen, dass Pünktlichkeit das halbe Leben ist. In Deutschland ist pünktliches Erscheinen heute mehr denn je wichtig. Kommen Sie zu spät, sieht es schnell danach aus, als ob Sie nicht mit vollem Ernst bei der Sache sind. Zudem könnten Sie so beim Personaler den Eindruck erwecken, dass Sie ihm keinen Respekt entgegenbringen. Ihn dann von sich zu überzeugen, wird schwierig.

„Auftreten ist wichtig”

Bekanntermaßen kann man den ersten Eindruck nicht mehr ändern. Daher sollte man als Bewerber vor allem auf ein gepflegtes Äußeres achten. Das bedeutet jetzt nicht, dass es der Maßanzug vom Designer sein muss. Allerdings sollte man schon darauf achten, dass man nicht nach Schweiß, Rauch oder andere Dinge riecht. Wechseln Sie daher vor dem Gespräch Ihre Kleidung, zudem ist es ratsam, vorher noch einmal zu duschen. Auch der Einsatz von Parfüm und Deo ist ratsam, denn gerade beim Bewerbungsgespräch kommen die meisten schnell ins Schwitzen.

Auch die passende Kleidung ist wichtig. Wer einen Job in einer Social Media Agentur mit viele jungen Leuten ergattern möchte, wirkt im Anzug eher overdressed. Wer dagegen in der Bank zu Bewerbung im Freizeit-Look erscheint, hat von Beginn an schlechte Karten.

„Ausgeruht und gesund”

Wer am nächsten Tag ein Gespräch mit einem Personaler hat, der sollte am Abend früh ins Bett gehen. Nichts ist für Ihr Gegenüber schlimmer, als unausgeruht und müde zu wirken. Das zeigt nicht nur ein großes Desinteresse, sondern auch mangelnden Respekt. Auch bei Krankheit bleibt man besser zu Hause und entschuldigt sich entsprechend. Wer hustend oder verschnupft in einem Gespräch sitzt, regt beim Ihrem Gegenüber ein unangenehmes Gefühl an. Allerdings sollte man rechtzeitig absagen und höflich nach einem neuen Termin fragen.

„Freundlich sein”

Wichtig ist natürlich auch, wie Sie auf den Personaler zugehen. Mit einem grimmigen Blick oder einer unfreundlichen Begrüßung ist niemandem geholfen. Gehen Sie offen und mit einem Lächeln im Gesicht zu Ihrem Termin und überzeugen Sie Ihr Gegenüber mit ihrer offenen Art. Denken Sie immer daran: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus!“

„Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte”

Während des Gesprächs ist es wichtig, dass sie mit dem Personaler den Blickkontakt halten. Erwischt er Sie beim gelangweilten Herumschweifen im Raum, zeigt das mangelndes Interesse. Zudem wirkt es unhöflich, wenn man den Eindruck gewinnt, Sie hätten gar keine Lust zuzuhören.

„Vorbereitung ist die halbe Miete“

Vielen Personalern und Chefs ist es heute wichtig, dass Sie sich im Vorfeld schon mit der Materie, sprich der Firma und dem Aufgabenfeld, beschäftigt haben. In Vorbereitung auf das Gespräch sollten sie sich daher die wichtigsten Facts zum neuen Arbeitgeber anschauen. Das ist heute kein Problem mehr, denn die meisten Firmen haben eine Internetpräsenz.

„Wer viel redet, erfährt nichts”

Grundsätzlich sollten Sie bedenken, dass Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurden, da das Unternehmen etwas über Sie erfahren möchte. Schließlich geht es darum, herauszufinden, ob Sie geeignet sind und zur Philosophie des Unternehmens passen. Vermeiden Sie daher, zu viel zu reden. Vielmehr sollten Sie versuchen, die Fragen sachlich aber genau zu beantworten. Abschweifen vom Thema sollte dringend vermieden werden.

Zudem ist es wichtig, dass Sie Ihren Gegenüber ausreden lassen. Des Weiteren sollten Sie auf eventuelle Einwürfe oder Zwischenfragen Ihres Gesprächspartners gelassen und souverän reagieren. Er kann Sie mit gezielten Unterbrechungen auch testen wollen.

„Mit Lügen hat man nur selten Erfolg”

Wer bei seinen Qualifikationen nicht ganz bei der Wahrheit bleibt, kann eventuell die Bewerbungsrunde überstehen, doch früher oder später kommt es im Alltag dann zu Problemen. Aus diesem Grund sollte man sich nicht mit fremden Federn schmücken, sondern zu dem stehen was man kann.

„Wer nicht fragt, weiß auch nichts”

Wenn Sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurden, sollten Sie sich schon im Vorfeld ein paar Gedanken dazu machen, was Sie den Personaler fragen wollen. Schließlich wollen Sie ja nicht den Eindruck erwecken, als wären Geld und Urlaub die einzigen Themen, die Sie interessieren. Fragen zum Arbeitsalltag oder zu Weiterbildungsmöglichkeiten kommen immer gut. Auch mit Fragen zur Philosophie und strategischen Ausrichtung des Unternehmens machen Sie Eindruck beim Gegenüber, da dieser merkt, dass sie sich mit der Firma identifizieren wollen.

„Der Personaler beendet das Gespräch”

Erst wenn der Personaler das Gespräch beendet, ist es vorbei – das sollten Sie auf keinen Fall vergessen. Sollte sich der Gesprächspartner erheben, können Sie es ihm/ihr gleichtun – vorher nicht. Neben der Begrüßung ist auch die Verabschiedung wichtig, Sie sollten sich daher bei Ihrem Gegenüber für das Gespräch bedanken und ihm/ihr die Hand reichen.

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