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DIE PROBEZEIT

Die Probezeit – aller Anfang muss nicht schwer sein

von | Mai 7, 2013 | 0 Kommentare

In der Probezeit gilt es, einen guten Eindruck zu hinterlassen und dem Ziel einer Verlängerung des Arbeitsvertrags näher zu kommen. In der Regel beträgt die Probezeit sechs Monate. Damit Sie diese Zeit bestmöglich überstehen, sollten Sie einen guten Start in die Probezeit erwischen. Von einem guten ersten Eindruck profitieren Sie auch später noch.

Auf die Plätze, fertig, Probezeit!

Um einen Fehlstart in die Probezeit zu vermeiden, sollten Sie schon vor Beginn einiges klären: Fragen Sie genau nach, wann Sie an Ihrem ersten Arbeitstag erscheinen sollen, um ein Zuspätkommen zu vermeiden. Hierzu sollten Sie sich auch Gedanken über Ihren Anfahrtsweg machen. Planen Sie nicht nur den Weg, sondern auch genügend Zeit ein, damit Sie im Falle eines Staus im Berufsverkehr nicht zu spät kommen und unpünktlich wirken. Informieren Sie sich außerdem über die Kleiderordnung, um nicht over- oder underdressed an Ihrem ersten Arbeitstag zu erscheinen. Und seien Sie am ersten Arbeitstag nicht nur freundlich und aufgeschlossen gegenüber Vorgesetzten, sondern auch gegenüber Kollegen. Ein angenehmes Arbeitsklima ist nicht zu unterschätzen. Nutzen Sie den Gang durchs Treppenhaus oder die Mittagspause für ein wenig Small Talk und machen Sie sich anschließend ruhig Notizen, damit Sie alles Wichtige behalten und somit interessiert und aufmerksam wirken. Das gilt natürlich nicht nur für Informationen über Ihre Kollegen, sondern besonders auch für Inhalte Ihrer neuen Arbeit. Allerdings sollten Sie diese Punkte nicht übertreiben. Geheucheltes Interesse können viele Menschen sehr gut erkennen. Außerdem könnten Sie schnell als Schleimer und Ja-Sager erscheinen.

Die Probezeit gibt nicht nur Arbeitgebern Sicherheit

Arbeitgeber sichern sich mit der Probezeit ab, sich von möglichen Falschbesetzungen einer Stelle problemlos wieder trennen zu können. Diese Tatsache setzt viele Menschen, besonders Berufseinsteiger, so sehr unter Druck, dass Sie sich während der gesamten Probezeit nur darauf fokussieren, wie Sie sich als absolute Bereicherung und unverzichtbare Arbeitskraft für das Unternehmen herausstellen können. Stattdessen hat die Probezeit jedoch auch positive Aspekte für den Arbeitnehmer. Dieser sollte sie nicht nur als Prüfphase seiner Kompetenzen und Fähigkeiten für das Unternehmen sehen, sondern vor allem auch als Orientierungsphase für die eigene berufliche Entwicklung. Um im Beruf erfolgreich zu sein, ist es nicht nur unerlässlich sich zu bemühen. Eine erhebliche Rolle spielt auch, wie gerne man seiner jeweiligen Tätigkeit nachgeht. Ob man mit der eigenen Berufswahl zufrieden ist und seinen Traumjob gefunden hat, sollte man sich daher möglichst früh fragen, um gegebenenfalls das Ruder noch herumreißen zu können. Nutzen Sie daher die Probezeit, um das jeweilige Unternehmen und die Tätigkeiten, mit der Sie betraut werden, ganz genau unter die Lupe zu nehmen und sich nach der Probezeit folgende Fragen beantworten zu können:

  1. Werde ich ausreichend gefordert?
  2. Wird mir das Treffen eigener Entscheidungen erlaubt?
  3. Mache ich tatsächlich, was ich besonders gut kann?
  4. Empfinde ich meine berufliche Tätigkeit als sinnvoll?
  5. Werde ich angemessen bezahlt?
  6. Ist die Balance zwischen Arbeit und Privatleben ausgeglichen?
  7. Würde ich mich mit meinen Kollegen auch hin und wieder nach Feierabend treffen?

Nur wer diese Fragen überwiegend mit „ja“ beantworten kann, scheint den richtigen Job gefunden zu haben. Wer dagegen in den meisten Fällen mit „nein“ antworten muss, sollte sich noch einmal ganz genau fragen, ob die berufliche Entscheidung wirklich die richtig war oder ob nicht ein Wechsel die bessere Alternative ist, um beruflich glücklich und damit auch erfolgreich zu werden.

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