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FACEBOOK NO GO´S WÄHREND DER BEWERBUNGSPHASE

Was Sie in der Bewerbungsphase auf Facebook vermeiden sollten

21. Okt 2016 | 0 Kommentare

Dass Personaler sich ein möglichst genaues Bild von Bewerbern machen möchten, ist verständlich. Besonders durch soziale Medien wird es ihnen inzwischen auch sehr leicht gemacht, sich bereits vor einem ersten Gespräch über Bewerber zu informieren.

Facebook gehört mit 81 % zu der Plattform, die von den meisten Unternehmen vorab gesichtet werden. Mit nur 33 % folgt Twitter, wo Unternehmen die Twitter-Feeds überprüft. Die professionellen Netzwerke wie Linkedin etc. werden erst danach gesichtet. 51 % Suchen die potenziellen Kandidaten bei Google! Tipp vorweg: Sie sollten sich tatsächlich öfter selbst googlen. Überprüfen Sie, was dort über Ihre eigene Person in den Ergebnissen angezeigt und veröffentlicht wird.

facebook

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Das bedeutet für diese natürlich, dass sie besonders gut aufpassen sollten, wie sie sich im Social Web präsentieren. Dazu gehört unter anderem die Frage, was sie bei der Pflege ihres Facebook Profils und bei der Veröffentlichung von Beiträgen und Fotos beachten sollten. Wir möchten Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben, welche Faktoren Einflüsse auf die Entscheidung von Personalern haben und was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten.

Wenn man sich nämlich eine bundesweite Studie von CareerBuilder ansieht (20. Mai 2015), stellt man fest, dass sich mit inzwischen 56% mehr als Hälfte aller Unternehmen, die Social Media Kanäle der Bewerber überprüft. Viele geben an, sich aufgrund des Facebook Profil schon einmal gegen einen Kandidaten entschieden zu haben. Im Gegensatz zu 43% 2013 und 34% in 2012 ist die Zahl damit in den letzten Jahren rasant gestiegen. Aber was genau wirkt so abschreckend, dass Personaler sofort das Interesse an einem eigentlich vielversprechenden Bewerber verlieren?

Schlechte Kommunikationsfähigkeit wird mit 35 % am meisten als negative Eigenschaft genannt. Aber auch unangebrachte Fotos (32 %) oder sonstige unangebrachte Informationen, wie posten über den Alkohol- /Drogenkonsum (33 %) sind mit dabei, bei den am meisten genannten Gründe für die Ablehnung eines Kandidaten.

Auch diskriminierende Kommentare in Bezug auf Rasse, Geschlecht, Religion etc., haben auf 32 % einen sehr negativen Einfluss.

Diese Ergebnisse sind jedoch wenig überraschend. Viel interessanter ist, dass auch Kleinigkeiten, wie zu häufiges Posten (18 %) oder ein unprofessioneller Name, bei 17 % nicht so gut ankommen. Und auch böse Kommentare über den ehemaligen Arbeitgeber oder Kollegen sind bei 19 %% nicht gern gesehen.

Aber es spricht natürlich auch einiges für die Facebook Suche. Wenn Unternehmen nach dem Besuch des Profils den Eindruck haben, dass der Kandidat gut ins Unternehmen passt, hat das für 33 % einen positiven Einfluss. Sogar soweit, dass diese sogar dazu geführt haben, einen Kandidaten direkt einzustellen.Hier schlägt mit 49 % die kreative Eigenschaft des Kandidaten alle anderen genannten Gründe.

Also, einfach ein paar Kleinigkeiten bei der Nutzung von Facebook beachten und schon hilft Ihnen Ihr Facebook Profil sogar bei der Jobsuche. Kleiner Tipp noch von mir: Privatsphäre-Einstellungen überprüfen, denn dann kann in Zukunft vermieden werden, dass jeder User Ihr gesamtes Profil einsieht.☺

 Den Link zur Studie und den restlichen Zahlen im Überblick finden Sie hier.

Isabel Kulessa

Isabel Kulessa

Marketing Manager

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