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MITARBEITERSTORY - URLAUBSVERTRETUNG MAL ANDERS

Mitarbeiterstory – Urlaubsvertretung mal anders von und mit Nicole Günkaya

26. Mai 2014 | 0 Kommentare

Die klassische Urlaubsvertretung kennt wohl jeder: Man übernimmt den Bereich oder die Abteilung der Kollegin und erledigt alle anfallenden Aufgaben. Im Grunde ist es ja nichts Besonderes und wird uns alle im Laufe unserer Zeit als fleißigen Mitarbeiter irgendwann betreffen. Als man mir zum Start meines Praktikums mitteilte, dass ich nach guten sechs Wochen die komplette Abteilung von meiner neuen Kollegin Frau Kozyk für zwei Wochen vertreten darf, war ich schon überrascht. Es hat mich sehr gefreut, dass ich eine so verantwortungsvolle Aufgabe zugetragen bekommen habe. Natürlich war ein gewisser Druck da, alles Neue so schnell und gut wie möglich zu lernen und umzusetzen, aber das hat mich letztlich noch stärker angetrieben. Da ich von Anfang an immer gut zu tun hatte, verging die Zeit wie im Fluge. Erst als meine Kollegin sich am letzten Tag verabschiedete, war mir klar, dass es nun soweit war.

3…2…1…los!

Als ich am Montagmorgen ins Büro kam, fand nicht die allmorgendliche Absprache statt, wer nun welche Aufgabe übernehmen sollte.
Meine Kollegin war nun im Urlaub.

Ich fuhr meinen Rechner hoch, kontrollierte meine Mails, das, was ich bisher jeden Morgen tat. Erst mit den ersten anfallenden Aufgaben beschlich mich kurz ein ungutes Gefühl, das Ganze nun alleine stemmen zu müssen. Es wird niemand da sein, der dich an dies oder das erinnert. Das musst du jetzt alleine planen und dich so gut organisieren, dass du nichts vergisst. Rückblickend kann ich durchaus zugeben, dass der erste Tag anstrengend war. Nicht einmal aus dem Grund, weil ich alle anfallenden Aufgaben nicht hätte erledigen können, sondern weil ich wusste, dass ich nun alleine für die Organisation verantwortlich war. Die unterstützende Hilfe aus dem Büro in Form von Frau von Holt, die für mich jederzeit als Ansprechpartnerin für alle anfallenden Aufgaben bereit stand, hat mir dieses Gefühl aber schnell genommen. Der Gedanke, wenn ich etwas vergesse oder nicht erledigt bekomme, macht es auch keiner mehr, war völlig verschwunden und ich konnte dank der guten Unterstützung den ersten Tag selbstbewusst und mit Freude beenden.


Als der zweite Tag begann, war die anfängliche Anspannung vollkommen verschwunden. Ich wusste, dass keine morgendliche Absprache stattfinden würde. Stattdessen lagen lediglich meine Notizen da, die mich an alles Wichtige erinnern sollten. Und als die ersten fertigen Profile von Bewerbern an unsere Kunden verschickt waren, versank ich in meine Arbeit wie die Wochen zuvor auch.

Die Zeit vergeht wie im Fluge

So schnell der Urlaub meiner Kollegin näher rückte, so schnell neigte er sich auch dem Ende (was aus ihrer Sicht wahrscheinlich noch schneller ging). Als ich Freitag in meinem Büro saß und auf den Kalender schaute, wurde mir klar, dass die Urlaubsvertretung so gut wie vorbei war. Was war alles Spannendes passiert in den zwei Wochen? Erst an dem Tag konnte ich alles noch einmal Revue passieren lassen und darüber nachdenken, was ich gemacht hatte. Was habe ich gemacht? Ich stand stellvertretend für Frau Kozyk als Ansprechpartner für den kompletten Bereich Chemie in unserem Unternehmen zur Verfügung. Das bedeutet in der Kurzfassung, ich habe mit unseren Kunden über neue Anforderungsprofile und Mitarbeiter gesprochen, bin aktiv auf Bewerbersuche gegangen, habe neue Stellen geschaltet und veröffentlicht, habe mit Bewerbern und Mitarbeitern gesprochen, Profile für unsere Kunden fertig gestellt und abgeschickt und vieles mehr.

Ich habe die gesamte Zeit als sehr positiv erlebt und mich immer von meinen Kollegen unterstützt gefühlt. Die Zusammenarbeit mit Frau von Holt hat aus meiner Sicht sehr gut funktioniert. Wir haben uns gegenseitig an anfallende Aufgaben erinnert, sind von mir angefertigte Stellenanzeigen und Profile gemeinsam durchgegangen und haben fleißig Profile an Kunden verschickt. Nach kurzer Zeit waren wir ein eingespieltes Team. Ich hatte also nie das Gefühl, allein gelassen und verloren zu sein. Auch das Herr Bornemann jeden Morgen mit dem Kopf in mein Büro lugte um nachzufragen, wie es läuft und ob alles gut ist, gab mir ein gutes und sicheres Gefühl.

Welcher Chef macht das schon?

Eine besondere Freude war es, als ich von unseren Kunden ein positives Feedback bekommen habe und zwei unserer vorgeschlagenen Bewerber eingestellt werden konnten. Ebenso wurde in der Zeit noch ein weiterer Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Hier gehörte natürlich auch zu meinen Aufgaben, den Bewerber darüber zu informieren (gute Nachrichten teilt man ja gerne), den Termin zu besprechen und alle wichtigen Informationen weiter zu leiten. Ich merke mehr und mehr, dass es mir sehr viel Spaß macht, mit Bewerbern zu sprechen, geeignete Bewerber zu finden und alles zu organisieren. Ich empfand es als unheimlich spannend, einmal völlig selbstständig zu arbeiten und das ganze Prozedere von Anfang bis zum Abschluss mit erleben und bei jedem Schritt dabei sein zu können. Als die zwei Wochen vorbei waren, wurde mir dies umso mehr deutlich.

Das Abschlussgespräch

Als ich am Montagmorgen ins Büro kam, blickte ich in das fröhliche und gebräunte Gesicht von Frau Kozyk. Die Urlaubsvertretung war vorbei und wir setzten uns gemeinsam hin um alle abgeschlossenen und noch laufenden Miniprojekte zu besprechen. Ich muss zugeben, ich war schon ziemlich erleichtert, dass Frau Kozyk zufrieden mit meiner Arbeit war und meine Person als gute Unterstützung und keine Belastung für Frau von Holt empfunden wurde. Es war schön, so viel Lob zu bekommen und das stärkt mich auch jetzt noch in meiner Arbeit hier. Als großen Bonus habe ich nun die Möglichkeit geboten bekommen, nach Absprache mit Frau Kozyk, einzelne Anforderungen aus dem Bereich Chemie weiterhin selbstständig bearbeiten zu dürfen. Mit Freude nehme ich auch diese Herausforderung an und freue mich auf das, was noch alles folgt.

…und die Moral von der Geschichte?

Und was zeigt uns das Ganze? Genau. Praktikanten sind eben nicht nur zum Kaffeekochen da. Es geht auch anders, wie mir eindrucksvoll bewiesen wurde. Ein wirklich gutes Praktikum zu finden, in dem man eben nicht nur die Küchenhilfe ist (es sei denn man will Koch oder Küchenreinigungsgehilfe werden), sondern eigenständig in einer verantwortungsvollen Position arbeiten darf, ist nicht immer leicht. Umso mehr freue ich mich darüber, dass ich in diesem Falle einen Volltreffer gelandet habe. Danke, liebes STAFFXPERTS Team!

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