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AKTUELLE TRENDS MASCHINENBAU 2019

Aktuelle Trends im Maschinenbau | Zukunfts-Branche

11. Jul 2019

Der deutsche Maschinenbau ist eine der treibenden Kräfte für die deutsche Wirtschaft. Was die Export- und Umsatzzahlen angeht, spielt Deutschland in der obersten Liga weltweit mit. Damit das so bleibt, ist es außerordentlich wichtig rechtzeitig Trends zu erkennen und die damit einhergehenden Herausforderungen anzunehmen und umzusetzen.

Industrial engineer manager using tablet for automation robot arms

Bildquelle: AdobeStock_208731473 von ipopba

Der asiatische Maschinenbau-Markt ist der deutschen Branche dicht auf den Fersen und konnte sich im Zuge der Globalisierung sehr gut positionieren. Vor allem in Bezug auf einfache, standardisierte Maschinen ist ein Trend hin zu günstig, aber qualitativ durchaus ansprechend, zu beobachten. Diese Konkurrenz erzeugt nicht nur Kosten-, sondern auch Zeitdruck bei den Maschinenbauern. Es müssen hochpreisige Investitionen getätigt werden, die sich erst ab gewissen Umsatzzahlen rentieren und somit vor allem im Sondermaschinenbau, in dem es um geringe Stückzahlen ab eins aufwärts geht, schwer rentabel sind.

Die deutsche Maschinenbaubranche steht also vor der Herausforderung diesem Wettbewerb stand zu halten und Strategien zu entwickeln, um mit dem technologischen Wandel, vor allem auf dem asiatischen Markt, mitzuhalten.

Was wir zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen können?

Wir als STAFFXPERTS GmbH bzw. Personalberater stehen in stetigem Kontakt mit der Branche, sprechen täglich sowohl Kunden als auch Kandidaten an und spüren den Wandel in der bisher eher traditionellen Maschinenbaubranche sofort. Die zu besetzenden Positionen werden immer mehr in Richtung Digitalisierung positioniert.

Um kostentechnisch auf dem Markt mitzuhalten, müssen die Maschinenbauer sich u. a. mit den Themen Modularisierung, Automatisierung und Standardisierung beschäftigen. Konstrukteure, die sich mit Automatisierungsprozessen auskennen, prüfen schon bei der Entwicklung die Möglichkeit ein Baukasten-System parallel aufzubauen, um auch individuelle Sonderanfertigungen durch vorhandene Module und standardisierte bzw. automatisierte Prozesse kosten- und zeitgünstig zu konstruieren.

Maschinen sollen zukünftig auch flexibel programmierbar sein. D. h. eine Maschine soll vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, Größenanpassungen, Produktänderungen etc. bieten, ohne bei z. B. Marktänderungen eine neue Maschine anschaffen zu müssen.

Hier kommen die Software-Entwickler, Programmierer und Automatisierungsingenieure ins Spiel, die diese Steuerungstechnik modular aufbauen und somit flexible Änderungen für die Kunden ermöglichen. Die dezentrale Steuerung solcher Maschinen mittels Smart-Pads, Smart-Phones oder anderen mobilen Bedienelementen, die teilweise aus anderen Ländern gesteuert werden können, sind längst auf dem Vormarsch und erfordern ebenfalls personelle Ressourcen im Bereich Programmierung und Softwareentwicklung. Hier ist nur kurz auf das große Thema Datensicherheit hinzuweisen, dass zwangsläufig mit digitalen Bedienelementen einhergeht und ebenfalls neue Herausforderungen erzeugt.

Um die digitalen Entwicklungs– und Produktionsprozesse und neue und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, benötigt der Maschinenbau kompetente Experten, die eben diese Skills miteinander vereinen: Ingenieure mit Kenntnissen in der Entwicklung, Konstruktion, aber auch mit ausgeprägter Affinität zur Digitalisierung, Entwicklung, Programmierung und Gestaltung von Prozessen. Wir liefern die potenziellen Bewerber teilweise vom internationalen Markt und matchen mit den inzwischen hohen Anforderungen der Maschinenbauindustrie, die wir seit geraumer Zeit wahrnehmen.

Es wird also deutlich, dass sich kein Maschinenbau-Unternehmen aktuell erlauben kann die Digitalisierung und Industrie 4.0 auf die lange Bank zu schieben oder gar zu ignorieren. Maßgeblich ist hier das rechtzeitige Bereitstellen der Expertise durch modernes Recruiting, rechtzeitige Definition von zukünftigen Anforderungen und Herausforderungen und das Einschalten flexibler und agiler Recruiting-Partner, die diese Trends bereits erarbeitet und das Recruiting dahingehend angepasst haben.

 

Was sind die Trends 2019

Unternehmen sollten für die Zukunft gewappnet sein. 2019 und in den nächsten Jahren werden viele Trends im Maschinenbau, die diesen bereits seit einigen Jahren beeinflussen, noch an großer Relevanz gewinnen. Dazu zählen unteranderem die Künstliche Intelligenz (KI), Industrial Internet of Things, Big Data oder auch Cybersicherheit. Die künstliche Intelligenz in Form virtueller Assistenten, soll zunehmend in die Tätigkeiten der Mitarbeiter integriert werden. Damit dennoch die Kernkompetenzen nicht aus den Augen verloren werden, ist es wichtig, in allen Bereichen sämtliche Mitarbeiter mit individuellen Fähigkeiten einzubringen.

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Bildquelle: AdobeStock_237367204 von Alexander Limbach

Ein weiterer Trend sind die Smart Factorys. Die sich selbst optimierenden, voll automatisierten und intelligent steuernden Fabriken, diese immer mehr im Fokus des digitalen Wandels im Maschinenbau. Die Fabriken sollen durch den Einsatz von KI schneller, effizienter und flexibler produzieren.

Was für ein Maschinenbau Studium wichtig ist

Besonderes Interesse an Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Informatik und/oder Chemie sind von Vorteil. Wenn man gerne im großen Maße mit Zahlen und Formeln arbeitet, kreativ, teamfähig und aufgeschlossen ist, dann ist das Maschinenbau Studium genau das Richtige. Im Bereich Maschinenbau sind die Jobangebote sehr vielfältig.

Maschinenbau kann man sowohl an Universitäten und Fachhochschulen als auch im Fernstudium, als duales Studium, an einer privaten Hochschule oder im Ausland studieren. Das Bachelor Studium im Maschinenbau liefert alle Grundlagen, die für die Tätigkeit als Maschinenbauingenieur benötigt werden. Der Abschluss ist international anerkannt und ermöglicht somit einen direkten Berufseinstieg oder die Aufnahme eines Master Studiums. Als Absolvent hat man hervorragende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt, wir als der Türöffner in den großen Konzernen fungieren können.

Um Maschinenbau studieren zu können benötigt man die Allgemeine Hochschulreife oder eine Fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife. An manchen Universitäten oder Fachhochschulen gibt es keinen oder einen gemäßigten Numerus Clausus der meistens zwischen 2,0-3,0 liegt.

Aktuelle Gehälter im Bereich Maschinenbau

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Bidlquelle: AdobeStock_257794514 von thicha

Die Top-Branchen für Maschinenbauingenieure sind die Chemie- und Erdölindustrie. Mit einem Bachelor verdient man ein Einstiegsgehalt von ca. 40.000-50.000 Euro brutto im Jahr, mit einem Master Abschluss sind es ca. 45.000-50.000 Euro. Mit steigender Berufserfahrung kann dein Gehalt als Maschinenbauingenieur auf bis zu 80.000 Euro brutto im Jahr steigen.

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Karolina Lemiech

Karolina Lemiech

Teamleitung Maschinenbau/Automotive

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