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CORONA UND DER ARBEITSMARKT

➤ Corona und der Arbeitsmarkt – Carsten Bornemann im Interview

2. Apr 2020

Das Coronavirus hat das Leben aller auf den Kopf gestellt. Nicht nur die Anzahl der Erkrankten und Toten, der Verzicht auf soziale Kontakte und das eingeschränkte Leben macht uns zu schaffen. Nein, auch die wirtschaftlichen Folgen in nahezu allen Bereichen sind enorm. Ob Selbständige, Kleinunternehmer, Unternehmer, Großkonzerne u.v.m. – alle spüren die Auswirkungen der Krise. Die Empfehlung von Carsten Bornemann ist klar: Die Krise als Chance erkennen und nutzen.    

Sätze wie: “Wir können nichts anderes machen, als uns an die Regeln der Bundesregierung halten und hoffen, dass die Krise schnell vorbei ist.” sind nicht ganz richtig. Das ist wichtig, klar. Aber wir können uns der Situation stellen, unsere Schwachstellen erkennen und ausbessern, unsere EDV ausbauen, uns auf den neusten Stand bringen. Wir können neue Prozesse etablieren, über alte Prozesse und Optimierungen nachdenken und ggf. sofort umsetzen. Denn jetzt müssen wir handeln, um aktiv bleiben zu können. Jetzt ist also der Zeitpunkt für Veränderung – nach der Krise wird bewertet.

Unser Geschäftsführer Carsten Bornemann wurde interviewt. In diesem Interview nahm er Stellung zur aktuellen Situation und erläuterte einige Themen aus seiner Perspektive. Die Videos zum Interview finden Sie im folgenden Artikel oder auf unserem YouTube-Kanal.

➤ Das Coronavirus als Beschleuniger der Digitalisierung 

Interview | Teil 1 
Aufgrund des Coronavirus ergeben sich Chancen, die wir nutzen sollten. Durch die ganzen Einschnitte der Corona-Epidemie, müssen sich Unternehmen neuen Möglichkeiten öffnen. Homeoffice ist in dieser Zeit eines der beliebtesten Maßnahmen, die rasend schnell umgesetzt werden und umgesetzt werden können. Die Digitalisierung schreitet hier in den meisten Betrieben im Eiltempo voran und der Arbeitsplatz wird nach Hause outgesourced. Hier werden Unternehmen gezwungen, sich anzupassen und einen Schritt nach vorne zu gehen. Meetings und Tasks werden digital abgehalten, Projekte über Dashboards und Skype-Meetings besprochen und bearbeitet. Interessant wird die Betrachtung der Ergebnisse nach der Krise, die man jetzt in Gänze noch nicht bewerten kann.

Homeoffice vs. Office – Hier ist in Zukunft eine gute Mischung gefragt. Denn der persönliche Austausch wird weiterhin wichtig und unabdingbar bleiben. Zudem ist nicht jeder Arbeitnehmer dafür gemacht, im Homeoffice zu arbeiten und produktiv zu sein. Dafür sind eine gewisse Arbeitsmoral, Selbstorganisation und Selbstdisziplin Voraussetzung. Diese Eigenschaften sind unabdingbar, um weiterhin gute Ergebnisse zu erzielen.

Da unsere Konzentration und Produktivität im Homeoffice leiden kann, je nachdem ob der Spagat mit Kind und Kegel funktioniert, die oben genannten Eigenschaften vorhanden sind oder nicht, kann HO auch zur enormen Belastung werden. Demnach kann auch die Wertschätzung der Arbeit im Büro wieder zunehmen.

Eine weitere Chance bietet die Krise hinsichtlich des Fortschritts und Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz (KI), intelligenteren Maschinen, Automatisierung von Prozessen, Digitalisierung von Wartung und Koordination von Terminen. Nicht nur um Geld und Zeit zu sparen, sondern auch, um produktiv bleiben zu können. Hier sollten in Zukunft weiterhin mehr Win-Win-Situation für alle Beteiligten geschaffen werden. Detaillierte Infos zum Thema erfahren Sie im Video.

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➤ New Recruiting  – Aus der Corona-Krise zu neuen Lösungen  

Interview | Teil 2
Die Krise als Chance nutzen, um neue Geschäftsmodelle zu testen und ggf. zu etablieren. Denn die Innovationspotentiale der Digitalisierungsmaßnahmen sind enorm. Die rasante Entwicklung durch die Corona-Epidemie ist als Chance zu sehen, um alte Prozesse aufzubrechen und neue Tools zu etablieren.

Im Bereich Recruiting wird sich einiges verändern und das gefällt nicht allen Personalern. Es gibt zwei Lager – die einen, die Künstliche Intelligenz und Digitalisierung gerne annehmen & sich neuen Möglichkeiten öffnen. Die anderen welche Digitalisierung eher als Bedrohung ihrer Entscheidungs- und Handlungsmacht fürchten. Beispiele für sinnvolle Digitalisierung im Recruiting: digitale Terminabsprachen und Termine, Eignungsdiagnostikverfahren, Potentialermittlung, Assessment-Center, Matching-Prozesse, Skill-Abgleichung und vieles mehr. Datenschutz ist hier ein großes und wichtiges Thema, schränkt aber gewisse Möglichkeiten ein.

90.000 Bewerbungen bei Google – pro Monat! Dies bietet eine große Datenbasis, um Bewerber und Jobs zu analysieren, auszuwerten und schlussendlich zu bewerten. Alles wird schneller, digitale Möglichkeiten werden genauer und bieten mehr Optionen. Die Digitalisierung ist nicht die Lösung für alles, sondern eine gute Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und sie in Prozesse einfließen zu lassen. Step forward – Denn ein guter Mix von analogen und digitalen Maßnahmen wird die Zukunft prägen und maßgeblich gestalten. Detaillierte Infos zum Thema erfahren Sie im Video.

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➤ Fachkräftemangel – Qualifizierung bekommt nach Corona neuen Stellenwert

Interview | Teil 3
Nicht nur in Zeiten von Corona reden wir von Fachkräftemangel. Jedoch hat Corona einen extremen Impact auf die Wirtschaft. Nicht jede Firma wird diese Krise überleben. Im Bereich MINT (Mathematik / Informatik, Natur – & Ingenieurwissenschaft) ist jetzt schon eklatanter Mangel vorhanden und wird auch nach Corona anhalten. Jedoch könnte sich die Lage entspannen, sofern man die Kenntnisse aus der Krise zielführend umsetzt.

Der Arbeitsmarkt wird sich wandeln müssen, weil sich Geschäftsmodelle und Prozesse verändern. Die Digitalisierung und Automatisierung werden zur Wegrationalisierung von repetitiven Arbeitsabläufen führen, jedoch auch neue Möglichkeiten und Aufgabenbereiche entstehen lassen. Zunächst ist hier Zeit von Nöten und ein gewisses Budget, welches überhaupt vorhanden sein und dann investiert werden muss.

Die Entwicklung wird dazu führen, neue Tätigkeiten erlenen zu müssen und sein Skill-Set zu verändern und zu erweitern. Resultat sind neue Arbeitsfelder, sinnhafte Tätigkeiten und weniger Routinearbeiten für vorhandene Mitarbeiter. Demnach bieten sich Chancen für die Belegschaft mit Weiterbildungsmöglichkeiten, neuen Herausforderungen, Tätigkeits- und Aufgabenfelder.

„Lebenslanges Lernen“ ist kein neues Thema. Jedoch wird es immer wichtiger, mehr Know-How an Board zu nehmen, um sich ein selbstbestimmtes & schönes Arbeitsleben zu sichern. Hier steht Selbstentfaltung- und Verwirklichung mehr und mehr im Fokus. Bei dieser Entwicklung bieten viele Unternehmen Weiterbildungsmöglichkeiten, diese wahrgenommen werden sollten.

Online-Unterricht in Schulen wären in Zeiten von Corona optimal. Die Digitalisierung in Schulen schreitet in Deutschland relativ langsam voran. Hier ist es wichtig, keine Anwender zu erziehen, sondern Gestalter. Wir benötigen Heranwachsende, die Programmierkenntnisse besitzen und Technik verstehen und weiterentwickeln. Neue Talente mit MINT-Hintergrund haben große Chancen auf dem Arbeitsmarkt und werden händeringend gesucht. Detaillierte Infos zum Thema erfahren Sie im Video.

 

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Abschließend möchte ich sagen, dass das Team der Staffxperts auf Hochtouren arbeitet und wir uns auf die neue Situation eingestellt haben. Der Betrieb läuft normal weiter, Meetings, Konferenzen und Vorstellungsgespräche finden via Skype statt, Interviews werden telefonisch durchgeführt. Wir sind nach wie vor immer für Sie erreichbar, egal ob im Homeoffice oder im Office.

Allgemein können wir nur DANKE sagen. DANKE an unsere Mitarbeiter*innen, an unsere Kuden*innen und unserer Partner*innen. Passen Sie bitte weiterhin auf sich auf, bleiben Sie zuhause und arbeiten im Homeoffice, soweit möglich. Bei Symptomen gehen Sie zu einem Arzt / Facharzt und lassen sich testen. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an uns. Wir sind für Sie da.

 

Isabel Kulessa

Isabel Kulessa

Senior Marketing Manager

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