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DAS PERFEKTE HOME-OFFICE EINRICHTEN

Das perfekte Home-Office einrichten

27. Jan 2021

Zuhause arbeiten

Zuhause arbeiten zu können, keine Anfahrtswege, mehr Flexibilität und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben – hört sich erstmal paradiesisch an, oder nicht? Aber auch hier gibt es Vor und Nachteile. Bevor Sie sich als Selbständiger im Homeoffice versuchen oder bei ihrem Chef um zeitweise oder dauerhaftes Arbeiten im Homeoffice bemühen, schaffen Sie die nötigsten Voraussetzungen. Nicht jeder Haushalt bzw. jede Wohnung oder Haus eignet sich als beruflicher Rückzugsort.

Während der Corona-Krise müssen wir uns jedoch mit dem Thema befassen, selbst wenn wir uns aus eigenem Interesse nicht damit beschäftigt hätten. Vielen Arbeitnehmern bleibt keine andere Wahl, als von Zuhause aus zu arbeiten. Ich gebe Ihnen deshalb konkrete Tipps, damit das Arbeiten im Homeoffice bestmöglich gelingt

Laptop with Coffee and Notice

Bildquelle: pixabay.com

 

So arbeiten Sie zu Hause gesund und effektiv

Die Bedeutung des Home-Office steigt auch in Deutschland, obwohl hier noch längst nicht alle Unternehmen offen für das Thema sind. Die Corona-Krise hat das Thema jedoch extrem beschleunigt. So oder so ist ein guter Arbeitsplatz daheim Gold wert, nicht nur für Angestellte, sondern natürlich auch für Selbstständige. Die wichtigsten Tipps und Ideen habe ich für Sie zusammengefasst.

Die Lage des Arbeitszimmers

Natürlich ist es ideal, wenn man für häufiges Arbeiten tatsächlich ein separates Zimmer, also einen eigenen Raum für ein eigenes Büro nutzen kann, doch die Gegebenheiten machen es nicht immer möglich. Eine ruhige Lage und gute Beleuchtung bzw. gute Lichtverhältnisse ergeben ein angenehmes Arbeitsklima, auch wenn es sich nur um einen abgetrennten Bereich in einem anderen Zimmer handelt. Hier bietet sich das Schlafzimmer an, auch wenn es heißt, man sollte die Bereiche Entspannung und Arbeiten nicht vermischen. Wird der Arbeitsbereich jedoch abgetrennt, zum Beispiel mit einem Paravent oder ist der Arbeitsplatz ein Sekretär, der nach getanem Werk geschlossen werden kann, sollte das kein Problem darstellen.

 

Der ideale Schreibtisch

Perfect Office Table with Laptop

Bildquelle: by Piotr Wilk on Unsplash

Handelt es sich nicht um einen der eben erwähnten Sekretäre, sollte man den richtigen Schreibtisch nach seinen Maßen aussuchen. Grundsätzlich lässt sich sagen, je größer der Arbeitsbereich ist, umso besser ist es für den Menschen davor. Es ist bei einem großen Schreibtisch wesentlich einfacher, sich zu organisieren, alle Arbeitsmittel stets griffbereit zu haben und die Ordnung zu bewahren. Eine ideale Ergänzung zum normalen Schreibtisch ist ein Stehpult, sodass man seine Arbeiten ab und an im Stehen verrichten und so den Rücken entlasten kann. Der menschliche Körper ist nicht für das lange Sitzen an einem Schreibtisch gemacht, es können leicht Rückenschmerzen und andere Probleme auftauchen. Ergonomisches Stehen entlastet Körper und kommt der natürlichen Haltung des Menschen entgegen. Es gibt mittlerweile tolle höhenverstellbare Tische, eine sinnvolle Investition. 

 

Die Beleuchtung

Auch das Licht spielt natürlich eine große Rolle beim täglichen Arbeiten. Ist man Rechtshänder, sollte das natürliche Licht im Idealfall von der linken Seite kommen. Um sich von der Tageszeit und dem einfallenden Licht unabhängig zu machen, ist eine optimale Ausleuchtung Pflicht. Helles Licht, das jedoch nicht blenden darf, beleuchtet den Arbeitsbereich, schont die Augen und hält wach. Ergänzt wird es von einer dezenteren Umgebungsbeleuchtung. Zu starke Kontraste zwischen den einzelnen Lichtzonen sollten allerdings vermieden werden, da sie das Auge ermüden können. Es gibt außerdem sogenannte Tageslichtlampen, die – wie der Name schon sagt -, das Tageslicht simulieren. Besonders geeignet sind diese Lampen für dunkle Räume.

Der Schreibtischstuhl

Perfect Office Chair

Bildquelle: by Lee Campbell on Unsplash

Ein Sessel, Esstisch-Stühle oder sonstige Hocker und Stühle eignen sich nicht – ganz im Gegenteil: Sie lassen die Konzentration sinken und fördern im schlimmsten Fall eine schlechte Körperhaltung.

Die klassischen Bürostühle sind für den Einsatz hinter dem Schreibtisch hingegen ideal ausgerüstet. Sie lassen sich drehen, haben eine flexible Rückenlehne, mit der man etwas wippen und Bewegung in den Körper bringen kann. Wichtig ist, dass der Stuhl den Rücken entlasten und eine aufrechte, gute Sitzposition ermöglicht. Ein ergonomischer Stuhl wird empfohlen. Durch die Rollen unter den Füßen kann man leicht die Position wechseln, ohne über den Boden zu schaben. Es empfiehlt sich hier allerdings, Laminat oder einen anderen Holzboden durch eine Unterlage zu schützen. Ansonsten können unerwünschte Kratzer entstehen.

Manche Anbieter haben Stühle im Sortiment, bei denen separate Fußstützen ausgeklappt werden können. Manche Menschen empfinden das Sitzen mit abgestützten Füßen als besonders angenehm und sind mit einem solchen Stuhl gut beraten. Eine gesunde Alternative ist ein federnder Sitzball. Er animiert die Rückenmuskeln und kann Rückenbeschwerden lindern. Wer Sorge hat, mit dem Ball wegzurollen, der befestigt ihn in einem entsprechenden Gestell. Die positiven Wirkungen werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Laptop oder stationärer PC?

Der stationäre PC verliert mehr und mehr an Bedeutung. Durch die leistungsstarke Ausstattung laufen ihm die kleinen, mobilen Geräte den Rang ab. Sie stehen den großen Brüdern weder in Leistung, Auflösung noch Grafik nach – lediglich das kleinere Display könnte man als Nachteil empfinden. Der Vorteil eines Netbooks ist jedoch, dass man überall in der Wohnung und auch unterwegs damit arbeiten kann. Sie sind quasi federleicht und lassen sich einfach transportieren. Ob Büroanwendungen, Videokonferenzen oder grafische Aufgaben, mit einem modernen Laptop ist im Büro alles möglich. Die aktuellen Geräte sind natürlich mit der neusten Windows-Version und den grundlegenden Programmen ausgestattet. Beim Speicherplatz sollte man die Augen offenhalten, denn hier kann die Leistung stark variieren. Wer die besten Notebooks vergleichen möchte, kann hier klicken und sich inspirieren lassen. Zudem ist es möglich, einen zweiten Bildschirm anzuschließen, um das kleine Display auszugleichen bzw. zu erweitern.

Auch wichtig sind eine standhafte Tastatur sowie eine ergonomisch geformte Maus beziehungsweise alternativ ein ergonomisches Mauspad. Sie unterstützen die Hand sowie das Handgelenk.

Internet und Strom

Eine stabile und gute Internetverbindung ist ein Must-Have, um zu Hause kreativ und vernünftig arbeiten zu können. Viele Tools laufen über das Web, auch die Kommunikation mit den Kollegen könnte sonst auf der Strecke bleiben. Einen schnellen Internetzugang bieten drahtlose LTE-Netzwerke. Allerdings arbeiten sie längst nicht so zuverlässig und stabil, sodass du Gefahr läufst, in Telefonaten wegzubrechen oder Dokumente nicht hochladen zu können.

Für ein stabiles Internet im Home-Office empfehle ich DSL-Anschlüsse. Mit einem solide eingerichteten WLAN kannst man sich flexibel bewegen und arbeiten. Den WLAN-Empfang im ganzen Haus bzw. in der Wohnung kann man ebenfalls verbessern, da gibt es unterschiedliche Maßnahmen.

Das Wohlfühlklima

Wer sich wohl fühlt, arbeitet besser. Man sollte es ausnutzen, dass man zu Hause freie Hand bei der Einrichtung hat. Schöne Grünpflanzen, ein Teppich in den Lieblingsfarben und ästhetische Möbel steigern die Produktivität, weil sie für ein Wohlfühlklima sorgen. Wer ein separates Arbeitszimmer hat, kann es mit einem kleinen Sofa ausstatten, um zwischendurch eine angenehme Pause machen zu können. Doch Achtung: Gibt es im Büro eine Schlafgelegenheit, kann dieser Raum nicht mehr als reines Arbeitszimmer bei der Steuer geltend gemacht werden.

Zudem sollte auf eine gewissen Ordnung und Sauberkeit wert gelegt werden. Der Teller vom Abendessen sollte am nächsten Tag nicht am Arbeitsplatz stehen. Alle Utensilien die nicht gebraucht werden, sollten vom Schreibtisch entfernt werden, um konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Ordnung schaffen, Platz für z. B. das gute, alte Notizbuch schaffen. Denn das hilft zusätzlich dabei, den Überblick über die Tagesaufgaben zu behalten. Denn: Auf dem Papier ist aus dem Kopf. Auch wichtige To-do-Listen für Wochen- oder Tagesaufgaben können dabei helfen, bei der Heimarbeit strukturiert und konzentriert zu bleiben. Ein Tischkalender kann zusätzlich hilfreich sein, weil alle Termine übersichtlich und auf einem Blick bereit stehen.

Abgrenzung schaffen

Es ist wichtig, sich selbst Grenzen zu setzen. Denn wie oft verschwimmt sonst deine Arbeitszeit mit deiner Freizeit? Wenn dich niemand an den Feierabend erinnert, könntest du ewig weiter arbeiten. Dennoch ist es wichtig, dass feste Arbeitszeiten eingehalten werden. Ein Tipp: klare Strukturen im Arbeitsalltag, auch zuhause, sind sinnvoll. Routinen etablieren und regelmäßige Pausen machen. Vielleicht sogar den Wecker stellen, sodass man weder Pausenzeit noch Feierabend verpasst und effizient bleibt. Hierzu kann ggf. die Pomodoro-Technik helfen. 

Einsamkeit vorbeugen

Ganz allein im Homeoffice, ohne Kollegen, Kunden und Geschäftspartner kann es schon mal einsam werden. Wer ständig nur virtuell unterwegs ist, kann leicht das Gefühl bekommen, den Anschluss zu verlieren. Der nette Büroplausch an der Kaffeemaschine fällt weg, gerade jetzt in der Krisenzeit mit „Social Distancing“ fallen auch die meisten privaten Kontakte, was alles nicht so einfach macht. Hier die klare Empfehlung, zwischen Telefonaten und Emails die Kommunikation via Videochat zu führen. Natürlich ist es nicht das selbe wie der physische Austausch face-to-face, jedoch kann man hier ein Lachen nicht nur hören, sondern auch sehen – es ist etwas persönlicher. 

Die Steuer

Einen Heimarbeitsplatz kann nur dann von der Steuer abgesetzt werden, wenn es sich um einen reinen Arbeitsbereich handelt. Ein Eckchen, das lediglich abgetrennt wurde, kommt hierfür nicht in Frage, der Arbeitsplatz muss mit einer Tür geschlossen werden können. Es kann sich steuerlich lohnen, den Dachboden oder Keller dafür einzurichten. Denn alle Möbel und weiter Gegenstände, die benötigt werden, kann man ebenfalls bei der Steuer geltend machen.
Berufstätige, die ihr Home-Office nur für einen Teil ihrer Aufgaben benötigen, zum Beispiel Lehrer, können jährliche Kosten bis zu einer Höhe von 1.250 Euro absetzen.

Isabel Kulessa

Isabel Kulessa

Senior Marketing Manager

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