+49 234 / 92 78 21-0 info@staffxperts.de

QUO VADIS WINDENERGIE?

Quo vadis Windenergie?

29. Sep 2017

Eine Debatte um das Ausschreibungsverfahren der aktuellen EEG-Novellierung

„Zweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien zu fördern.“ (Erneuerbare-Energien-Gesetz, §1, Abs. 1 2014)Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (im Folgenden EEG genannt), das im Jahre 2000 erstmals in Kraft trat und seither stetig weiterentwickelt wurde (EEG 2004, EEG 2009, EEG 2012, PV-Novelle, EEG 2014, EEG 2017), gilt als Meilenstein im Zuge der Energiewende in Deutschland. Aufgrund der bevorzugten Einspeisung aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz wurde bereits ein wichtiges Ziel erreicht: mit rund 30 Prozent stellen die regenerativen Energien mittlerweile den größten Anteil am deutschen Stromverbrauch. Allein zwischen den Jahren 2010 und 2016 stieg deren Anteil um über 12 Prozentpunkte (Abb. 1 u. 2). 

Strommix in Deutschland 2010

Abb.1: Strommix in Deutschland 2010, Bildquelle: https://cdn.daa.net/images/strom-sparen/strommix.jpg

 

Strommix in Deutschland 2016

Abb.1: Strommix in Deutschland 2016; Bildquelle: https://1-stromvergleich.com/medien/strommix.png

Insbesondere die Windenergie hat eine rasante Entwicklung durchgemacht: waren es 1991 lediglich 108 installierte Megawatt (MW), betrug die Leistung Mitte 2016 insgesamt 47,1 Gigawatt (43,5 GW onshore, 3,6 GW offshore). Damit einhergehend sind inzwischen über 150.000 Menschen in der Windbranche beschäftigt – Tendenz steigend (Weinhold 2016).
Seit 2014 hat der Ausbau von Windparks noch einmal an Geschwindigkeit zugenommen (Abb. 3).  Mit insgesamt 1.624 neu errichteten Anlagen und ca. 4.260 MW Nettoleistung aus dem letzten Jahr beträgt die gesamte Onshore-Leistung aller Windkraftanlagen (WKA) mittlerweile knapp 46.000 MW (Deutsche Windguard 2016). 

Deutsche Windquard

Abb.3: Deutsche Windquard, Bildquelle: http://www.windguard.de/

Die Gründe für das schnelle Wachstum seit 2014 sind vor allem politischer Natur: sah das EEG bis dato vor, für die Betreiber von Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien eine fixe, gesetzlich festgelegte Vergütung über 20 Jahre zu garantieren, so wurde 2014 von der Bundesregierung eine EEG-Reform beschlossen, die darauf abzielt, dass sich neue Projekte zukünftig per Ausschreibungsverfahren in einem Wettbewerb behaupten müssen. Bis Ende 2018 werden demnach Realisierungen von Windparks noch mit dem alten System gefördert, wenn sie bis Ende 2016 genehmigt wurden. Daher ist es wenig überraschend, dass zum 31. Dezember 2016 für über 2000 Anlangen mit insgesamt 6.128 MW Genehmigungen vorlagen, von denen wohl die meisten in den nächsten ein bis zwei Jahren gebaut werden (Pomrehm 2017).

Am 1. Mai 2017 fand nun die mit Spannung erwartete erste Ausschreibungsrunde statt. Während die Branchenverbände – allen voran der Bundesverband Windenergie (BWE) – strikt gegen die Förderumstellung sind, sieht die Bundesregierung in der EEG-Novellierung ein geeignetes Instrument, um Kosteneffizienz, Wettbewerb und Planbarkeit stärker zu fördern.

Das bisherige EEG

Um die aktuelle Diskussion besser verstehen zu können, hilft ein kurzer Blick zurück. Da die regenerativen Quellen im Vergleich zu konventioneller Energie bislang noch in den Kinderschuhen steckten und auf dem Strommarkt nicht konkurrenzfähig gewesen wären, hatte man per Gesetz ein Mindestpreissystem, die sogenannte Einspeisevergütung, beschlossen, um „grünen“ Strom erfolgreich in den Markt zu integrieren und den Akteuren Planungssicherheit zu geben. Eingespeister Strom von den jeweiligen Anlagenbetreibern muss von den Netzbetreibern zu einem auf 20 Jahre staatlich garantierten Preis abgekauft werden. Um die Anbieter dazu zu bewegen, sukzessive effizienter und kostengünstiger zu entwickeln und zu produzieren, wird Kostendruck in Form einer degressiv gestalteten Einspeisevergütung erzeugt, die Vergütung jährlich also um einen bestimmten Prozentsatz verringert. Der gekaufte Strom wird von den Netzbetreibern weiter an der Strombörse verkauft – meist jedoch zu einem geringeren Preis als sie den Anlagenbetreibern gezahlt haben. Die Differenz wird für die Netzbetreiber aus der sogenannten EEG-Umlage beglichen, die jeder Verbraucher über den Strompreis mitbezahlt (EEG 2008).

Wie Abb. 4 verdeutlicht, steigt die Umlage kontinuierlich. Der Grund dafür: da immer mehr Anlagen in Betrieb gehen und damit auch die Menge des produzierten Stroms wächst, müssen die Netzbetreiber immer mehr Einspeisevergütungen zahlen. Durch das wachsende Stromangebot an der Börse fällt dort wiederum der Strompreis, was zur Folge hat, dass die Differenz zwischen Strompreis und fester Vergütung steigt, die die Verbraucher eben durch die Umlage kompensieren. Ergo: je stärker der Strompreis sinkt, desto höher die Umlage. Dazu kommt, dass besonders stromintensive Unternehmen von der Umlage befreit werden, um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, was die Kosten für die Verbraucher ebenfalls nach oben treibt. Passend dazu hat das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) Anfang des Jahres berichtet, dass der Strompreis 2016 mit drei Cent pro Kilowattstunde auf dem niedrigsten Stand seit 2004 war (IWR 2017).

EEG-Umlagenentwicklung

Abb.4: EEG-Umlagenentwicklung, Bildquelle: https://www.netztransparenz.de/EEG/EEG-Umlage

 

EEG-Novellierung

Um dem immensen Ausbau an WKA und der steigenden EEG-Umlage entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung daher 2014 beschlossen, das EEG vor allem im Sinne der Effizienz und Kostensenkung zu reformieren. Da der „grüne“ Strom mittlerweile über 30 Prozent des Gesamtverbrauchs ausmacht, seien die erneuerbaren Energien laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zudem „keine Nischentechnologien mehr, sie sind ‚erwachsen‘ geworden“ (BMWi 2016). Mit dem Ziel, deren Anteil bis 2025 auf 45 Prozent zu steigern, bringt das reformierte EEG daher einige Neuerungen mit sich, von denen vor allem zwei wesentlich sind:

Zum einen wird die Vergütung des erneuerbaren Stroms künftig über Auktionen, die von der Bundesnetzagentur kommen und viermal im Jahr stattfinden, ermittelt und nicht mehr staatlich festgelegt. Wenn sich die Betreiber pro Ausschreibungsrunde mit neuen immissionsschutzrechtlich (BImschG) genehmigten Anlagen bewerben, müssen Sie vorab angeben, welche Förderhöhe sie pro KWh verlangen. Diejenigen, die die geringsten Summen verlangen und damit am wirtschaftlichsten operieren, bekommen den Zuschlag. Danach haben die Teilnehmer zweieinhalb Jahre Zeit, das jeweilige Projekt in Angriff zu nehmen, bevor der Zuschlag erlischt. Für sogenannte „Bürgerenergiegesellschaften“ gelten erleichterte Bedingungen, da diese ohne BImschG-Genehmigung an den Ausschreibungen teilnehmen dürfen. Vom Ausschreibungsverfahren befreit sind Anlagen, die bis Ende 2016 genehmigt und bis spätestens 2018 ans Netz gehen, Kleinanlagen unter 750 kW sowie Forschungsanlagen. Um der Entwicklung der vergleichsweise noch jungen Offshore-Windkraft nicht zu schaden, gelten für Anlagen auf See zudem längere Übergangsfristen: erst für die Inbetriebnahme ab 2021 treten die Ausschreibungsmechanismen in Kraft (EEG 2014).

Zum anderen soll der Ausbau mit dem Netzausbau synchronisiert werden, um Stromüberförderung zu vermeiden. Dafür werden für jede Technologie – sei es Windkraft, Solarenergie oder Biomasse – bestimmte Ausbaumengen festgelegt. In Falle der Onshore-Windenergie werden ab 2017 drei Jahre lang jeweils 2.800 MW, danach 2.900 MW pro Jahr ausgeschrieben. Zudem wird der Ausbau in Netzengpassgebieten beschränkt, bis die Netze ausreichend ausgebaut sind (EEG 2014).

Weiterhin von der EEG-Umlage ausgenommen bleiben jedoch die stromintensiven Unternehmen, d.h. Unternehmen, bei denen der Stromkostenanteil an der Bruttowertschöpfung mindestens 17 Prozent beträgt. Das BMWi argumentiert, dass diese Firmen, die lediglich vier Prozent aller Industrieunternehmen in Deutschland ausmachen, bereits jetzt schon deutlich höhere Strompreise als ihre internationalen Konkurrenten zahlen und somit bei Zahlung der vollen Umlage nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch Arbeitsplätze gefährdet wären. Damit sei man noch immer deutlich großzügiger als die Vorgaben der Europäischen Union, wonach ganze Branchen von der Umlage befreit werden könnten (BMWi 2016).

Mit der Umstellung zu marktwirtschaftlichen Prinzipien verfolgt das Ausschreibungsmodell also drei zentrale Ziele: bessere Planbarkeit, mehr Wettbewerb und hohe Akteursvielfalt (BMWi 2016). Ersteres meint, dass mit der Einhaltung des eingangs erwähnten, festgelegten Ausbaukorridors von 2.800 bzw. 2.900 MW der Ausbau künftig effizienter gesteuert werden soll. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Ausbau von WKA in den letzten Jahren deutlich über dem von der Bundesregierung angepeilten Maximalwert lag. 2014 und 2015 wurden beispielsweise 4,4 bzw. 3,6 GW neu installiert, obwohl jeweils nur 2,5 GW vorgesehen waren. Dies hat zur Folge gehabt, dass die derzeitigen Stromnetze mit der Masse an Windstrom völlig überfordert waren und ihn teilweise gar nicht aufnehmen konnten. Laut dem BMWi entstünden dadurch jährlich Kosten von einer Milliarde Euro (BMWi 2016, Wetzel 2016).

Der generierte Überfluss an Windstrom bedingt auch die Forderung nach mehr Wettbewerb. Klaus Övermöhle hat auf den Windenergietagen 2016 kritisch angemerkt, dass die hohen wirtschaftlichen Gewinne und die Tatsache, dass Deutschland die teuersten Turbinen weltweit verkauft, die Vermutung nahelegen, dass es der deutschen Windbranche bislang ausgesprochen gut ergangen sei (Övermöhle 2016). Auch Daniel Wetzel von der Welt fragt sich, „ob die deutsche Windkraftbranche irgendwelche Privilegien im Heimatmarkt überhaupt noch nötig hat“ (Wetzel 2016). Insofern soll erneuerbarer Strom künftig nur noch in der Höhe vergütet werden, die für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen erforderlich ist. Dies soll nicht nur zur Kostendämmung beitragen, sondern auch die Innovationskraft fördern. Ursula Weidenfeld vom Tagesspeigel nennt die jüngste Pleite der SolarWorld AG als Beispiel und merkt an, was passiert, wenn der Staat durch Dauersubventionierung „den Wettbewerb um die besten Lösungen massiv beeinflusst: Die Firmen werden langsamer, ihre Innovationskraft lässt nach“ (Weidenfeld 2017).

Obwohl oder gerade weil in Zukunft mehr Wettbewerb herrschen wird, soll letztlich die Akteursvielsfalt erhalten bleiben. Gerade die lokal verankerten Bürgerenergiegesellschaften seien sehr wichtig für die Akzeptanz des Ausbaus von neuen Anlagen und müssten geschützt werden. Insofern hat man beschlossen, diesen Gesellschaften erleichterte Bedingungen bei den Ausschreibungen einzuräumen. Zudem werden die Betreiber von Klein- und Prototypanlagen künftig ohne Auktionsteilnahme gleich die zu ermittelnde Marktprämie erhalten können (BMWi 2016, EEG 2016).

Düstere Aussichten?

Was sich auf den ersten Blick zuerst logisch liest, wird von einigen Parteien teilweise stark kritisiert. Laut dem BWE ist das Ausschreibungsmodell „ein Griff zum falschen Instrument“ (BWE 2015).

Hinsichtlich der Kosteneffizienz sei es ein Irrglaube, dass die stetige Förderung mit einem kontinuierlichen Preisanstieg korreliere. Die Errichtung von Anlagen würde immer günstiger; insbesondere die Windkraft, die über 40 Prozent des erneuerbaren Stroms ausmacht, deren Anteil an der EEG-Umlage jedoch lediglich bei 19 Prozent liegt, wäre von allen grünen Technologien die kostengünstigste (ebd.). Als im Jahre 2015 für PV-Anlagen die erste Ausschreibungsrunde als Pilotprojekt durchgeführt wurde, hatte man mit einer deutlichen Kostenreduktion hinsichtlich der Marktprämie gerechnet. Bei Angeboten von 170 Bietern und 150 ausgeschriebenen MW bewegten sich die Preise zwischen neun und zehn Cent pro KW. Da die Einspeisevergütung für PV-Anlagen zu dem Zeitpunkt jedoch ebenfalls bei etwa neun Cent lag, konnte man diesen Versuch getrost als gescheitert ansehen (Reuter 2015).

Die Schlussfolgerung, dass das Auktionssystem die Akteursvielfalt bewahre bzw. fördere, wird von den Gegnern am entschiedensten abgelehnt. Auch wenn das neue EEG den Bürgergesellschaften Zugeständnisse macht, so befürchtet man in der Windbranche eine Konzentration auf wenige Unternehmen, wie es beispielsweise in Großbritannien oder Südafrika (Abb. 5) der Fall war (BWE 2016, Schmagold 2016). Laut Övermöhle dominieren die 20 größten Planer – allen voran WPD, ABO Wind, juwi, PNE und UKA – bereits jetzt den Markt. Bei insgesamt rund 150 Projektierern und einem auf unter 3.000 MW schrumpfenden Markt, ließe sich konstatieren, dass diese Firmen künftig den Markt unter sich ausmachen werden und es zu wesentlich mehr Kooperationen, Fusionierungen und Konsolidierungen führen wird (Övermöhle 2016). Da man trotz hohen Aufwands vorab für Planungen und Genehmigungen nie sicher sein kann, ob man einen Zuschlag erhält, sei die Auktionsteilnahme gerade für die kleineren Projektierer mit wachsender Unsicherheit und abschreckenden Effekten verbunden (BWE 2015).

Wie sieht es nun mit der jährlichen MW-Deckelung hinsichtlich der besseren Planbarkeit aus? Auch hier sind sich viele Experten einig, dass der Ausbaudeckel zu erheblicher Einschränkung und Ausbremsung der Energiewende führe. Da die Realisierung von Bürgerenergieprojekten deutlich länger als geplant dauern und der Abbau von Altanlagen ab- bzw. das Repowering – also das Ersetzen durch Neuanlagen –  zunehmen und damit der Nettozuwachs geringer ausfallen könnte, befürchtet BWE-Präsident Hermann Albers nicht nur, dass man unter den anvisierten 2.800 MW bleibt, sondern gar, dass die Gesamtleistung aller Onshore-Windparks sinken wird, womit die Energiewende konterkariert werden würde.  Das Ziel der Bundesregierung, den Anteil von grünem Strom bis 2025 auf 45 Prozent zu steigern, sehen die Verbände vielmehr als Beschränkung an (Pomrehm 2016, Weiß, 2017). Laut Pomrehm würden die regenerativen Energien in den nächsten zehn Jahren dann „gerade den Anteil der bis 2022 abgeschalteten Atomkraftwerke übernehmen und nichts zur Reduktion der Treibhausgase beitragen“. Insofern fordern die Verbände, zumindest den MW-Korridor zu vergrößern und schleunigst den Netzausbau voranzutreiben (Pomrehm 2016).

Die bisherigen Argumente verdeutlichen die aktuelle Spannungslage zwischen Politik und Branche. Beide Standpunkte sind aus deren Perspektive durchaus nachvollziehbar. Marktwirtschaftliche Prinzipien einzuführen ist mittelfristig eine faire und logische Lösung, allerdings muss man sich zum einen die Frage stellen, ob dieser Schritt nicht noch etwas zu früh kommt, zum anderen, wieso man nicht in Zusammenarbeit mit den Verbänden eine bessere Kompromisslösung gefunden hat. Eine Art „lernendes“ oder „gleitendes“ System, in dem man sich sukzessive dem neuen EEG annähert, wäre eine Möglichkeit. Neben dem erwähnten Vorschlag, die Deckelung zu vergrößern, fordert der BWE beispielsweise die Einführung einer sogenannten „de-minimis“-Regelung, die im Übrigen auch von der EU empfohlen wird. Danach läge der von der Ausschreibung ausgenommene Grenzwert bei 6 Anlagen und 6 MW (BWE 2016). Nach Aussage des Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium, Rainer Baake, sei diese Regelung jedoch nicht geeignet, denn „damit hätten sich alle unter die Regelung geflüchtet und es hätte gar keine Ausschreibung gegeben“ (Baake in: Neumann 2016). Es ist daher nicht verwunderlich, dass bei vielen Leuten in der Branche der Eindruck entstanden ist, die Politik habe ganz klar im Sinne der großen Energieunternehmen gehandelt; vor allem zu Gunsten der vier großen Energieversorger (e.on, Vattenfall, RWE und EnBW), die sich erst spät und den Ausbau von Windparks bemüht haben, jetzt jedoch verstärkt – allen voran EnBW – Windprojekte entwickeln und realisieren.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt künftig entwickeln wird. Bereits jetzt werden von den deutschen Unternehmen verstärkt Projekte im Ausland akquiriert. Dieser Trend könnte künftig noch weiter zunehmen. Man darf gespannt sein, ob mit diesen Aussichten die Energiewende vollständig gelingen kann.

Vielleicht noch interessant?

Literaturverzeichnis

  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2008): Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG). https://www.clearingstelle-eeg.de/files/EEG_2009_ juris_Stand_110501.pdf
  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2008): Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG). https://www.clearingstelle-eeg.de/files/EEG_2009_ juris_Stand_110501.pdf
  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2014): Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG 2017). http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht /eeg_2014/gesamt.pdf
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (2016): Fragen und Antworten zum EEG 2017. https://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/faq-eeg-2017. pdf?__blob=publ icationFile&v=5
  • Bundesverband WindEnergie (2015): Ausschreibungen für Windenergie an Land. Ein Modell für den Leistungsträger Wind? https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/ ausschreibungen-fuer-windenergie-land-ein-modell-fuer-den-leistungstraeger-wind/20151021_aussc hreibungsflyer_auflage2_final_hyperlinks.pdf
  • Deutsche Windguard (2016): Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland. http://www.windguard.de/_Resources/Persistent/2115d8c21604f56bb9efaf62af47504f18df5687/Factsheet-Status-Windenergieausbau-an-Land-2016.pdf
  • Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) (2017): Strompreis fällt 2016 auf 12-Jahres-Tief. http://www.iwr.de/news.php?id=32844
  • Neumann, Hinrich (2016): EEG 2017: Baake verteidigt Einschnitte. https://www.topagrar.com/ news/Energie-Energienews-EEG-2017-Baake-verteidigt-Einschnitte-5463146.html
  • Övermöhle, Klaus (2016): Marktaussichten in Deutschland nach dem EEG 2017 – die “Schonzeit” mit festen Einspeisevergütungen ist vorbei und der normale Preiswettbewerb beginnt. Rede auf den 25. Windenergietagen in Potsdam.
  • Pomrehm, Wolfgang (2017): Winkraft: Die letzten fetten Jahre? In: Telepolis. https://www.heise.de/tp/features/Windkraft-Die-letzten-fetten-Jahre-3619790.html• Reuter, Benjamin (2015): Scheitert die Bundesregierung bei Kostensenkung? In: Wirtschaftswoche. http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/energiewende-scheitert-die-bundesregierung-bei-kostensenkung/13551718.html
  • Schmagold, Philipp (2016): Vor- und Nachteile von strategischen Geboten durch Bürgerenergiegesellschaften. In: Erneuerbare Energien. http://www.erneuerbareenergien.de/ vor-und-nachteile-von-strategischen-geboten-durch-buergerenergiegesellschaften/150/434/ 97630/
  • Weidenfeld, Ursula (2017): Was die Solarworld-Pleite über Deutschland verrät. In: Der Tagesspiegel. http://www.tagesspiegel.de/politik/staatliche-eingriffe-was-die-solarworld-pleite-ueber-deutschland-verraet/19797766.html • Weinhold, Nicole (2016): 2017: Schonzeit für die Windenergie ist vorbei. In: Erneuerbare Energien. http://www.erneuerbareenergien.de/2017-schonzeit-fuer-die-windbranche-ist-vorbei/150/434/ 99017/ • Weiß, Clemens (2017): 2016 war zweitbestes Jahr für Windenergie in Deutschland. http://www.energiezukunft.eu/wind/onshore/2016-war-zweitbestes-jahr-fuer-windenergie-in-deutschland-gn104558/
  • Wetzel, Daniel (2016): Warum Deutschland viel zu viele Windräder bekommt. In: Die Welt. https://www.welt.de/wirtschaft/article151557218/Warum-Deutschland-viel-zu-viele-Windraeder-bekommt.html

Teilen Sie unseren Artikel!

Lassen Sie uns reden. Jetzt!

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.