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SEO-DAY RECAP | SEODAY in Köln | STAFFXPERTS GmbH

SEO-DAY in Köln – Warum sich der Besuch lohnt – Staffxperts GmbH

12. Nov 2019

Um kurz vor 9 war der SEO-Day schon gut besucht. Alle haben sich mit Kaffee, Tee, Gebäck und ihrem Namensband bewaffnet und waren startklar für geballte SEO-Power. Mit Blick auf das Rhein Energie Stadion ging es für alle auf die erste Etage, geradewegs zu den Vortragsräumen. Zunächst musste ich mir einen Überblick verschaffen. Es gab, wie in den Vorjahren, wieder drei „Räume“, in denen die Vorträge stattfanden – verdammt. Ich habe mir 1,2,3 in meinem Timetable aufgeschrieben und nicht „E-Commerce SEO“, „Onsite/Offsite“, und „SEO-Coder“ – fix die Pläne verglichen und schon ging es los! 

„Aus dem Nähkästchen eines Geschäftsführers und SEOs: 12 Jahre Menschen, Webseiten und Fremdsysteme“

(Speaker: Patrick Klingberg)

Patrick Klingberg

Patrick Klingberg, Seoday 2019

Gestartet hat mein Tag im Onsite/Offite-Raum. Hier sprach Patrick Klingberg über seine Erfahrungen als Geschäftsführer. Ganz interessant, die Aufgaben und Herausforderungen mal aus seiner Brille zu „sehen“.
Für mich einprägsam fand ich „seine“ eigene Jobbezeichnung: Digitaler Architekt & Hausmeister des Internets. Eingängig und nachvollziehbar erläuterte Patrick, wie er zu dieser Beschreibung kam. Unter anderen sieht er sich als Hausmeister, weil er & sein Team dafür sorgen, dass das „Internet“ sauber wird und bleibt, indem er ordentliches SEO betreibt. Aber auch, weil er eben guten Content produziert und schlechten extrahiert – er betreibt Content Marketing, um nachhaltig Rankings aufzubauen und Kompetenz zu zeigen, nicht, um das Internet weiter zuzumüllen. Genau das ist auch seine Empfehlung an alle im Raum, wirklich in die Nutzerperspektive zu wechseln und aus der Brille der Zielgruppe zu denken, zu handeln und zu gestalten.

 

Amüsante & pfiffige Beispiele von Domain-Namen wie:
KSING.de (xing.de), rtl-nau.de (rtl-now.de), tschibo.de (tchibo.de), amason.de (amazon.de) usw. zeigen, wie diese Seiten sich auf ihre Zielgruppe eingestellt haben.

Eine weitere Empfehlung von Patrick: Um die Ecke denken! Zum Querdenker werden!

Für Unternehmen gibt es in seinen Augen, besonders für Geschäftsführer eine > Pflicht-DNA.
Sie besteht aus 6 Strängen:

  1. Empathie haben und zeigen
  2. Talente erkennen & fördern
  3. Den MA Zeit & Vertrauen für eigene Projekte einräumen
  4. Lernen > loszulassen
  5. Regelmäßige Mitarbeitergespräche führen
  6. Raum und Zeit zum Netzwerken geben

➜ Danke Patrick für diesen Einblick, deinen unterhaltsamen und informativen Vortrag!

„Wettbewerbsbeobachtung im Internet: Was machen meine Konkurrenten besser als ich?“

(Speaker: Johannes Beus)

Johannes Beus, Gründer und Geschäftsführer von sistrix.de war im selben Raum als nächster Speaker dran.

!! Kurz vorab für alle, die SISTRIX nicht kennen: SISTRIX ist eine Toolbox, mit der ihr für eure Website die wichtigsten SEO-Kennzahlen erlangen könnt. Wofür? Na um eure Rankings, euren Traffic und weitere Daten für eure Analysen zu ziehen und eure Konkurrenz auszuspähen.

Johannes Beus

Johannes Beus, Seoday 2019

Und genau das ist die KLARE Empfehlung von Johannes: Habt eure Wettbewerber im Blick.
Ganz wichtig hier, nur die Wettbewerber im Blick zu haben, die langfristig erfolgreich sind. Nur von diesen Wettbewerbern können wir einiges lernen und für uns und unser Business verwenden.

Nehmen wir sein Beispiel „Zalando“. Zalando ist ziemlich erfolgreich. Möchte man also ähnlich erfolgreich sein macht es Sinn, sich in die Strategie und Zahlen von Zalando reinzudenken. Um nachziehen zu können, muss man ähnlich gut werden – logisch. Von den Besten lernen, war doch schon immer die einfachste, aber beste Empfehlung.

Ein Kernsatz des Vortrags, der gesessen hat: „Hier im Raum sind alles keine Marktführer“ – und er hat wahrscheinlich Recht gehabt.

Kurz-Info: Amazon ist die 2. größte Suchmaschine, wenn man den Werbeumsatz betrachtet.
Aber auch als Suchmaschine überholt sie inzwischen sogar Google.

Zudem sprach Johannes über eine erhebliche Entwicklung im Bereich SEO. Weil Algorithmen nun nicht mehr nachvollziehbar und selbst zu erstellen, sondern durch „Maschine Learning“ unkontrollierbar geworden sind, hat es einen Wandel in der Strategie geben müssen. Es wurde im Bereich SEO dadurch alles viel individueller, komplexer und undurchsichtiger. „Wenn selbst Google nicht mehr weiß, was der Algorithmus macht“ bekommt alles eine andere Gewichtung.

In Johannes Augen liegt die Lösung in den SERPS. Hier hat jedoch jede Branche und jedes Thema wiederum seine eigenen (Ranking-Regeln). Einfacher wird es also nicht. Nichts desto trotz gibt Johannes sinnvolle Praxis-Tipps, die einem die Arbeit etwas erleichtern sollen.

Praxis-TIPPs:

  1. Erstelle dein eigenes Keyword-Set
    (maximal 1.000 – 10.000 Wörter > genau genug, aber nicht zu spitz)
  2. Extrahiere deine Marktführer in deiner Nische
    (selbe Keywords, ähnliches Geschäftsmodell, langfristig erfolgreiche Unternehmen, keine Marken)
  3. Identifiziere die Erfolgsformate der Marktführer
    (mit relevanter Sichtbarkeit, mit einem hohen Anteil an Top-10-Rankings)
  4. Verstehe die Erfolgsformate im Detail
    (erkenne das System hinter dem Erfolg, denk dich in die Strategie rein, nimm dir dafür viel Zeit)
  5. Adaptiere Erfolgsformate für dein Unternehmen
    (Kopiere nicht, sondern adaptiere die Formate)

➜ Danke auch an dich Johannes! Wirklich toller Vortrag mit einigen Highlights!

„(Sichtbarkeit ≠ Traffic) + (Traffic ≠ Conversions) * Semantische Verlinkung / Nutzersignale = SEO 2019“

(Speaker: Maximilian Muhr & Jan Achtermann)

Maximilian Muhr, Jan Achtermann

Maximilian Muhr, Jan Achtermann, Seoday 2019

Ein Vortrag, der nicht von einem SEO, sondern von zwei SEOs gehalten wurde. Maximilian Muhr und Jan Achtermann wurden ebenfalls von Christian Solmecke anmoderiert. Hier gab Solmecke bekannt, dass beide nicht länger für urlaubspiraten.de arbeiten und ihren Vortrag dementsprechend kurzfristig etwas angepasst haben. Abwechselnd sprachen beide über ihre Empfehlungen, die auch in 2020 noch gelten.

 

 

 

 

Hier im Kurz-Format meine 6 Learnings aus diesem Vortrag:

  1. Interne und externe Links sind wichtig
    sie bringen dir Sichtbarkeit
  2. Achte auf deine Snippet-Optimierung
    (Sterne, Bewertungen, Icons, Emojis etc.)
    > „FAQs Snippets sind der heiße Scheiß“ (Maximilian Muhr)
    (schema.org für „FAQPage“ und „itemlist“ nutzen) – Site für Site, nicht alle auf einmal
  3. CRO-Trick – Augen
    > Wenn ein Augen-Foto neben einer freiwilligen Bezahlbox steht, zahlen die Menschen eher, als wenn eine Blume auf dem Foto zu sehen ist.
  4. Achte auf BRAND-Search
    – deine Bounce-Rate sollte unter 50 % sein
    – die User-Signale sollten besser werden
    – ein Top-Keyword sollte deine Marke sein
  5. Biete immer „Next Step“
    – auf jeder Site sollte (am besten am Ende) mind. ein „Next-Step“ Element angeboten werden.
    Gut funktionieren immer deutliche Links und Buttons.
  6. Generiere Traffic
    – hier sollte man auch Social-Media Traffic generieren und für sich nutzen

„Reichweite über Local SEO“

(Speaker: Thorsten Loth)

Thorsten Loth

Thorsten Loth, Seoday 2019

Ein Vortrag vom Geschäftsführer und SEO, Thorsten Loth. Wie die Headline schon verrät, ging es in seinem Vortrag um „Local SEO“ als Reichweite-Generator. Für mich interessant aber nicht überraschend, dass mehr als ein Drittel der Suchanfragen bei Google einen lokalen Bezug haben. Auch, dass die Voice Search vermehrt genutzt wird, ist kein Geheimnis. Allein auf der Autofahrt hin habe ich die Voice-Search für Google-Maps genutzt, damit ich die Adresse nicht eintippen muss.

Hier ein kleiner Tipp: Um die Voice-Search auch für deine Seite optimal zu nutzen, muss du strukturierte Daten hinterlegen.

Weiter geht’s! Wie soll man mit seinem Unternehmen einen klaren lokalen Bezug schaffen?
Ganz klar mit: Google My Business. Ist mir & euch natürlich nicht neu & bringt uns allen sicher wahrscheinlich auch keinen AHA-Moment, aber die richtige Umsetzung ist entscheidend.

Hilfreiche Tipps:

  1. Google mag Schubladen
    > Arbeite sauber und strukturiert | Benenne deine Sites vernünftig/richtig
  2. Direkt zum Ziel
    > Verlinke mit GMB direkt auf die richtige Seite – ermögliche dem User & Google den schnellsten Weg zum Ziel.
  3. Ladezeit
    > Achte auf eine gute „Pagespeed“, damit keine ungeduldigen User unnötig abspringen
  4. Vollständigkeit
    > Biete dem User alle relevanten Infos:
    Öffnungszeiten, Preise, Telefon – & Faxnummer, vollständige Adresse
  5. Mobile First
    > denke mobil! Die meisten Nutzer sind mit ihren mobilen Endgeräten ontheway
  6. Content-Reduktion
    > nur Content auf GMB, der wirklich relevant ist – nicht zumüllen
  7. Bilder
    > Nutze Bilder, die dein Geschäft, dein Büro, deinen Eingang usw. zeigen

Zudem ging Thorsten noch auf ein großes Problem ein: Verzeichnisse und Portale. Viele SEOs haben als Strategie Linkbuilding betrieben, indem sie die Firmen überall in Verzeichnisse und Portale eingetragen haben. Klingt super, wenn man überall gefunden wird, oder? Leider nein.

Verzeichnisse und Portale klauen einem den wichtigen Traffic, weil die Suche nicht direkt zu dir, sondern zum Portal-/Verzeichnis-Eintrag führt. Ärgerlich. Wenn im Portal dann auch noch ein schlechtes, unvollständiges oder gar falsches Ergebnis angezeigt wird, ist das mehr als ärgerlich.

Thorstens Beispiel: Man will eine Filiale von Supermarkt X finden. > Google auf, Supermarkt eintippen, Suche starten. Zack, Ergebnisse da. User klickt, landet auf Verzeichnis-Seite und sieht: Supermarkt Y in seiner Nähe. Autsch! Wenn im Verzeichnis dann direkt die Konkurrenz beworben wird, tut es richtig weh. Denn damit verliert man eventuell nicht nur einen Kunden.

Also hier die ganz klare Regel: „Qualität vor Quantität.“

Keine Verzeichnisse und Co. zumüllen, sondern die GMB Page optimieren, die Snippets anpassen und dafür sorgen, dass die GMB-Page von GOOGLE als Mutter-Page erkannt und als erstes ausgespielt wird. Boom!

Um das zu schaffen muss man sich jedoch an die oben genannten Tipps und die GMB-Page-Regeln halten.
Letzter TIPP: Vergisst nicht, zu Beginn eine Standard-Keyword-Recherche zu machen.

➜ Danke Thorsten, war ein wirklich toller Vortrag!

„CTR-Manipulation in Google-SERPs“

(Speaker: Nedim Sabic)

Nedim Sabic

Nedim Sabic, Seoday 2019

Im nächsten Vortrag von Nedim Sabic ging es um CTR-Manipulation in den Google-SERPS mithilfe der
Black-Hat-SEO-Strategie. Hierzu möchte ich kurz erklären, was Black-Hat-SEO ist:

Black-Hat-SEO
Black-Hat-SEO bezeichnet Prozesse der Suchmaschinenoptimierung, die eine Verletzung der Suchmaschinen-Richtlinien bewusst in Kauf nehmen. Black-Hat-SEO kann strafrechtliche Konsequenzen mit sich tragen. Hier versuchen Website-Betreiber oder SEOs, organische Suchergebnisse besser ranken zu lassen, um somit mehr Traffic zu bekommen. Es werden hier z. T. intensive Spam-Praktiken und andere Techniken angewendet, zu denen ich hier keine Details veröffentlichen möchte.

Grey-Hat-SEO
Wie sich vermuten lässt, ist Grey-Hat-SEO eine Mischung aus legaler und illegaler Suchmaschinenoptimierung.
Hier werden Richtlinien nur Teils verletzt oder nicht bis zum Maximum ausgereizt. Anders werden hier aber auch rechtliche Grauzonen ausgenutzt, für die es keine klare Suchmaschinen-Richtlinie gibt.

White-Hat-SEO
White-Hat-SEO bezeichnet Prozesse der Suchmaschinenoptimierung, die die Suchmaschinen-Richtlinien respektieren. Hier zählen Vorgehensweisen, die innerhalb der Suchmaschinenoptimierung (SEO) die Richtlinien von Suchmaschinenbetreibern wie Google, Yahoo! oder Bing beachten und somit nicht gegen sie verstoßen.

Ich stelle mir das Szenario so vor:
Im wilden Westen stehen sich zwei Cowboys, bereit zum Duell, gegenüber. Der Schurke trägt einen schwarzen Hut, wohingegen der gute Cowboy einen weißen Hut trägt. Ich möchte (White-Hat) nicht vom Schurken erschossen werden. Demnach wünsche ich mir (und auch Nedim), dass der Bösewicht (Black-Hat) langfristig verliert und keinerlei Chancen mehr hat, zu überleben – auch nicht im World-Wilde-Web.

Mehr werde ich zu diesem Vortrag auch nicht erläutern. Sorry!

Ein Raumwechsel war fällig. Um Dominik Schwarz zu sehen, musste ich in den SEO-Coder-Raum wechseln. Nein wie schade, dass ich dabei an der Candybar vorbeimusste, um etwas zu naschen und mir sogar noch einen leckeren, super frischen Kaffee von „Café Colonia“ holen konnte. Mit kleiner Stärkung ging es dann weiter.

„Das Inhouse SEO Manifest – 20 konkrete Voraussetzungen & Maßnahmen für Erfolg“

(Speaker: Dominik Schwarz)

Dominik Schwarz hat geballtes Wissen vermittelt. Kurz und knapp, anschaulich aufbereitet hat er seine Slides in einem vollen Raum präsentiert. Der Raum war sogar so voll, dass kein Sitzplatz mehr zu finden war. Schade, ich wollte doch ordentlich mit-sketchen.

Dominik Schwarz

Dominik Schwarz, Seoday 2019

Mitgenommen habe ich aus dem Vortrag, auch ohne Notes, dass SEOs dringend Verbündete brauchen, am besten so viele wie möglich und so breit gestreut wie es geht. SEO darf nicht weiter als Stiefkind oder Randaufgabe gesehen werden, sondern muss in die gesamten Prozesse mit eingebunden werden. Denn Inhouse SEO ist teamwork!

Deine Ideen als SEO dürfen halt nicht in Ordner verschwinden, sondern müssen umgesetzt werden. Gemeinsam. „There is never a lack of resources, only wrong priorities“, bringt es schön auf den Punkt!

 

 

Besser hätte ich das nicht sagen können:

Dominik Schwarz

Dominik Schwarz, Slide “Ressourcen richtig einsetzen”

Wenn du Inhouse SEO betreibst, muss du strukturiert arbeiten und gut planen, um erfolgreich zu sein. Und vergesse nie, wofür du dir die Arbeit machst. Nicht für dich, sondern für deine User.

Nach diesem Vortrag ging es in die Mittagspause. Hier wurde wieder leckeres Essen aufgetischt und ordentlich genetzwerkt. Gestärkt ging es nach einer Stunde Pause direkt weiter, im Onsite/Offsite-Raum. Ein bekanntes Gesicht: Rene Dhemant stand schon Vorne und der Raum war super voll. Zum Glück diesmal einen Sitzplatz ergattert, ganz hinten – konnte ich ihn nicht mehr sehen und nicht optimal hören – aber ich konnte mitschreiben.

 

 

 

 

„GET SH!T DONE – 11 sofort umsetzbare SEO-Tipps im Wert von 36 Tsd. Euro“

(Speaker: René Dhemant)

Renè Dhemant

Renè Dhemant, Seoday 2019

René Dhemant hat wie in den meisten seiner Vorträge auch dieses Mal wieder direkt umsetzbare Tipps im Gepäck. Hier einmal die kurze Zusammenfassung seiner Tipps (9):

  1. SEO-Traffic sauber messen
    (Daten in Google Analytics von „organic search“ und „referral“ anschauen & die Einstellung für den organischen Such-Traffic ändern.)
  2. FAQPage Markup nach schma.org
    “Veredle Deine guten Inhalte und zeichne sie für Google mit Markup aus”
    Dann bekommst du mehr Platz für deine Snippets und dadurch mehr Aufmerksamkeit & höchstwahrscheinlich auch mehr Traffic: Um Inspiration für deine FAQPage zu finden, kannst du als Inspirationsquelle auch die
    „Nutzer fragten auch“ Box bei Google nutzen.
  3. Lazy Loading
    Bildinhalte nicht alle sofort, sondern nach und nach laden, damit die Site insgesamt schneller lädt.
  4. Nutze CSS 3 statt Java-Script
    – für UI + UX Funktionalitäten
    – Slider und Bilder-Gallerien
    – Tabbed-Content Boxen / Akkordion
    – Menü & Flyout-Navigationen
  5. Lesen
    Information Retrieval > Beim Information Retrieval geht es darum, bestehende Informationen aufzufinden, nicht neue Strukturen zu entdecken.
  6. Synonyme
    Beachte Syntax, Semantik und Annotationen, wenn du deine Keywords auswählst.
    > 70 % der Suchanfragen lassen sich auf Synonyme zurückführen.
    Beispiel: „Waschvollautomat“ vs. „Waschmaschine“ – User meinen dasselbe, häufig gesucht wird aber nur eins.
  7. Schriftgröße
    Erhöhe deine Font-Size auf mindestesn 16 Pixel (18+ besser & wähle einen hohen Kontrast zwischen Schriftfarbe & Hintergrund. Erhöhe den Zeilenabstand für eine bessere Lesbarkeit.
  8. Nutze „UX Playbooks“ von Google
    in deiner Pause und lass dich inspirieren
  9. SEO – Search Experience Optimization
    Nutze deine gesammelten Erfahrungen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

„Das Web Analytics 1×1 für SEOs – Wertvollem Traffic & Backlinks auf der Spur“

(Speaker: Britta Behrens)

Britta Behrens

Britta Behrens, Seoday 2019

Britta Behrens bezeichnet sich selbst als „Analytics Guru“ und arbeitet als Marketing Managerin DACH bei Piwik PRO. Sie ist ein Allrounder in diesem Bereich, der den Fokus auf Content-Strategie und deren operativen Umsetzung legt. Britta hat auch in diesem Vortrag gezeigt, wie wichtig die Analyse unserer Daten ist.

 

 

 

 

 

Ich habe für euch ganz kurz und schmerzlos, ihre MUST-Dos:

  1. Webanalyse rules
    Mithilfe der Webanalyse Probleme aufdecken und Schwachstellen finden
  2. Makro- und Mikro-Conversions beachten
    (Tipp: E-Mail-Alert einrichten)
  3. Seperation von Traffic und Daten
    – Organic & referral Traffic separieren
    – Mobil vs. Desktop
    – Informationaler Content vs. Transaktionaler Content
    (Tipp: Content-Grouping)
  4. Optimierung deiner Bounce-Rate
    – Betreibe Ursachenforschung indem du die Keywords, die Suchintentionen & die Seiten kontrollierst.
    (Tipp: Bounce-Rate immer mit Verweildauer gegenchecken/abgleichen)
  5. Organic Traffic Performance im Auge behalten
    – informationaler Content ist wichtig für die Brandawareness, Reputation und dient als Touchpoint
    – transaktionaler Content ist wichtig für den Umsatz, Leads und Conversions
    (Tipp: Mache Klick-Pfad-Analysen und check deine Funnel)
  6. Refferral Traffic checken
    – earned, build und intitiativ media

Übergeordneter Tipp: Verliere dich nicht in Details!!!!
➜ Danke Britta, für diesen kurzweiligen, sehr informativen Vortrag! Frauen-Power rules!

„Nach dem EuGH Cookie Urteil: Wie geht es für SEOs jetzt weiter?“

(Speaker: Christian Solmecke)

Christian Solmecke

Christian Solmecke, Seoday 2019

Nachdem Christian Solmecke den halben Morgen neben mir saß, stand er nun im „E-Commerce-SEO“-Raum vorne auf der Bühne. Wie ihr der Headline schon entnehmen könnt, geht es um rechtliche Veränderungen bzgl. unseres beliebten Cookie-Banners. Yeah! Das Europäische Gerichtshof wurde gefragt …

Kurz vorab: Klare Richtlinien gibt es noch nicht. Hier wird in Zukunft auch die „E-Privacy-Verordnung“ eine Rolle spielen. Aber Christian hat klare Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

Fest steht: Unsere bisherigen Cookie-Banner reichen in den meisten Fällen nicht aus. Vorangekreuzte Felder, fehlende Informationen, Cookie-Setzung bei Visit auf die Site usw. Die Cookie-Banner und Nutzung ist bei den meisten von uns noch nicht so, wie es sich ein Datenschützer und das EuGH wünscht.

 

Christian hat paar Funktionen erläutert, die in Zukunft definitiv nicht mehr erlaubt sind:

  1. vorangekreuzte Checkboxen
    Bisher ist es bei vielen Bannern so, dass die Checkboxen angekreuzt sind und der Website-Besucher diese aktiv abwählen muss.
  2. Kopplungsverbot
    Hier darf die Einwilligung der Cookie-Nutzung nicht dazu benutzt werden, z. B. User zu „erpressen“ oder zu einer anderen Zustimmung zu „nötigen“
  3. Keine Cookies von Drittanbietern nennen
    Hier muss in der Datenschutzerklärung definitiv auf die Cookie-Nutzung hingewiesen werden

Empfehlung von Solmecke

  1. Aktiv Handeln, auch wenn noch nichts zu 100% fix ist
  2. Transparenz zeigen und alle relevanten Infos einpflegen
    – Grund für Tracking
    – Dauer der Speicherung
    – Auf Wiederrufs-Möglichkeit hinweisen
  3. Impressum muss immer sichtbar sein
  4. Auswahlmöglichkeit bieten

Ein Positiv-Beispiel, indem leider auch nicht alles drin ist, aber viel richtig gemacht wird: lufthansa.de
Hier fehlt nur: 1. die Dauer der Speicherung und 2. der Widerrufs-Hinweis.
Zugegeben, auch wenn alles noch nicht wirklich fix ist – sollten wir mit guten Willen und Beispiel vorangehen und unsere Cookie-Banner weites gehend anpassen.

Bevor es zur Kaffeepause ging, wechselte ich nochmals den Raum. Es ging zurück in den Onsite/Offsite-Raum, wo René Seidel, statt Dominik Thoma sprach. Krankheitsbedingt konnte er leider seinen Vortrag nicht antreten. 

Abschließen kam der Superpanel. Wahnsinn. Ich würde fast sagen, eines der Highlights an diesem Tag! 
Christian Solmecke, Jens Fauldrath, Johannes Beus, Thomas Mindnich und Nicolas Sacotte und bewerten zu lassen – LIVE! Hier gab es direkte Tipps aller Experten. TOP! 

FAZIT

Es wird beim Lesen klar, wieso sich der Besuch auf dem SEO-Day lohnt, oder? Falls nicht, hier nochmal zum Nachlesen:
Der SEO-Day ist eine Veranstaltung mit super viel Fachkompetenz, geballt an einem Tag. Jeder kann sich sein individuelles Timetable zusammenstellen und von 3 parallellaufenden Slots profitieren. Es gibt, in angenehmer Atmosphäre nicht nur Zeit zum Essen und Snacken, sondern auch zum intensiven Netzwerken. Dieses Jahr wurden sogar parallel noch Workshops angeboten, die nochmal Deep-Dives für einzelne Themen boten. Rund um ein gelungenes Event, wo wirklich jeder etwas für sich und sein Business mitnehmen kann.

Networking-Party Seoday

Networking-Party Seoday

Und wer immer noch nicht überzeugt ist: Man bekommt hinterher die Vorträge als Aufzeichnung und kann die, die verpasst wurden im Nachgang noch anschauen. Immer noch nicht überzeugt? Na dann hau ich noch einen raus: Das Dinner und die After-SEODAY-Networking-Party sollten nun aber wirklich das Pünktchen auf dem i sein. Hier gibt es wirklich tolles Essen, super viel Zeit für den Austausch und eine Menge guter Laune. Wen ich nächstes Jahr nicht dort antreffe, ist selber schuld.

FETTES DANKE an Fabian Rossbacher, Julia und das restliche Team für die gelungene Veranstaltung und die einwandfreie Organisation! Bis zum nächsten Jahr. Eure Isabel

PS.: Der Artikel darf gerne geteilt werden!

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