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STELLENBÖRSEN IM RANKING

Stellenbörsen im Ranking

27. Jun 2018 |

Die Jobsuche – für viele Arbeitnehmer nach wie vor ein leidiges Thema:
Wo und wie finde ich den passenden Arbeitsplatz? Was muss ich dabei beachten? Die Zeiten, in denen man Annoncen in der Zeitung durchgegangen ist und einfach angerufen hat, sind vorbei. Heutzutage geben eine Menge spezieller Portale im Internet die allumfassende Möglichkeit, gezielt nach einem Job zu suchen und sich teilweise sogar direkt über das Portal auf die Stellenausschreibung zu bewerben.

Doch wo fängt man am besten an? Und welche Jobbörse ist tatsächlich die beste für die eigenen Bedürfnisse? Wir haben uns umgesehen und die besten Jobbörsen etwas genauer unter die Lupe genommen – mit einem unerwarteten Ergebnis.

Junger Mann stellt sich bei einem Bewerbungsgespräch seinen Gesprächspartnern vor.

Mit dem richtigen Jobangebot zum Erfolg – doch wo danach suchen? Wir bringen Licht in das Ganze! Bildquelle: tsyhun – 520535830 / Shutterstock.com

Das Prinzip der Jobsuche ist in der Theorie ganz einfach: Über ein Portal den passenden richtigen Job finden, eine aussagekräftige Bewerbung schreiben und per Mail abschicken. Doch leichter gesagt als getan: Oft findet man in den einschlägigen Portalen nur veraltete Stellenausschreibungen oder sehr viele branchenfremde Angebote.

 

„Wer suchet, der findet!“

 

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Im deutschsprachigen Raum stehen unter anderem folgende Stellenbörsen zur Auswahl:

 

Stellenbörsen im Überblick

 

StellenbörseBeschreibung
AbsolventaJunge Hochschul-Absolventen und Schulabgänger haben in Form von „Absolventa“ das perfekte Portal, um einen Einstieg in die Arbeitswelt zu finden. Die Jobbörse arbeitet fest mit vielen großen Unternehmen Deutschlands zusammen und hilft durch gezielte Ratschläge, die Bewerbung richtig zu gestalten und die perfekte Arbeitsstelle zu finden.
ArbeitsagenturDie Agentur für Arbeit ist für einen Großteil der Arbeitssuchenden die erste Anlaufstelle. Schließlich werden als arbeitssuchend gemeldete Leute direkt in diesem Portal registriert. Die wenigsten wissen, dass das Besondere an der Jobbörse der Agentur für Arbeit die Tatsache ist, dass alle Jobs, die dort zu finden sind, genau überprüft werden bevor sie online gestellt werden. Das Arbeitsamt behält sich vor, unseriöse Unternehmen aus dem „Index“ zu nehmen und nicht mehr in den Suchergebnissen anzuzeigen. Darüber hinaus wird auch überprüft, ob der Arbeitgeber auch den Mindestlohn bezahlt. Im Gegensatz zu den anderen Börsen finden in der Jobbörse der Agentur für Arbeit vor allem ältere Arbeitsuchende über 50 verhältnismäßig viele gute Jobangebote. Ein weiteres Plus ist die exakte Beschreibung der einzelnen Berufsbilder, die unabhängig von der Stellenausschreibung ist. Dadurch kann man sich über jeden Beruf einzeln informieren und sämtliche Details in Erfahrung bringen, an die man zuvor nicht gedacht hat. Zudem kann man hier selbst auf Jobsuche gehen, Vermittlungsvorschläge von der Arbeitsagentur erhalten oder von Unternehmen gefunden werden. Unternehmen haben die Möglichkeit über eine Suche interessante Bewerberprofile zu finden und können so auf ihre Stellenangebote aufmerksam machen.
foodjobs.deJobs in der Gastronomie sind nach wie vor sehr gefragt – unabhängig davon, ob man auf der Suche nach einer Festanstellung, einem Schülerjob oder einem Wochenendjob ist. Auf foodjobs.de finden sich die besten Jobs der Gastronomie.
indeed.deEine weitere sehr große Online-Jobbörse ist indeed.de. Indeed überzeugt durch eine immense Vielfalt an Jobs: Vom Schülerjob über die Praktikumsstelle bis hin zu Führungsposten ist bei Indeed in der Regel alles zu finden. Als Nachteil empfinden viele User das sehr schlichte Design, was jedoch Ansichtssache ist. Des Weiteren arbeitet Indeed mit einer Menge anderer Jobbörsen zusammen, sodass man davon ausgehen kann, dort die meisten verfügbaren Stellen zu finden – auch wenn es um lokale freie Arbeitsplätze geht.
Anzumerken ist an dieser Stelle, dass oft nicht mehr offene Vakanzen noch online sind, da die Steuerung der Online-Schaltung nicht differenziert genug erfolgen kann. Demnach sind manchmal Stellen noch ausgeschrieben, die schon besetzt sind.
JobwareFührungskräfte und Fachkräfte finden in der Regel auf Jobware die passenden Angebote. Die außerwählten Jobangebote, die auf dem Portal veröffentlicht werden, werden zusätzlich in sämtlichen renommierten Tageszeitungen veröffentlicht – was für die Hochwertigkeit der Stellenanzeigen spricht.
LinkedInNicht nur in der Medienbranche ist LinkedIn gerne gesehen. Das Prinzip ist einfach: Bekannte Leute können in das eigene Netzwerk aufgenommen werden, und das eigene Profil enthält einen Lebenslauf sowie weitere relevante Informationen bezüglich des Berufslebens. Somit kann man sich auch hier mit einigen wenigen Klicks direkt auf eine Stelle bewerben.
meinestadt.deDie Adresse Nummer Eins wenn es um lokale Angebote geht, ist das Portal meinestadt. Wer aufgrund familiärer oder anderweitiger Gegebenheiten für einen Job nicht umziehen möchte, wird in der Regel hier fündig. Oft werden hierbei Anzeigen gebündelt angezeigt, sodass es kaum eine bessere Möglichkeit gibt, lokale Stellenausschreibungen ausfindig zu machen.
meinpraktikum.deSchulabgänger kennen das Problem: Fertig mit der Schule, Abitur oder Mittlere Reife in der Tasche, aber noch grün hinter den Ohren, wenn es um Arbeiten geht. Durch ein Praktikum kann man schon erste Arbeitsluft schnuppern und vielleicht sogar einen dauerhaften Weg ins Unternehmen finden! Oder auch erstmal herausfinden, was man überhaupt gerne macht und in Zukunft machen möchte.
MonsterAus dem TV und Rundfunk ist die Stellenbörse Monster seit Jahren „in aller Munde“. Der User profitiert von einer umfangreichen Suchmaske mit ausreichenden Suchfiltern, muss sich für die optimale und vollständige Nutzung jedoch anmelden – was an sich aber auch nur Vorteile bringt.
Staufenbiel InstitutDas Staufenbiel Institut hat sich besonders auf Karrierestarter und Berufseinsteiger spezialisiert. Darüber hinaus finden jedoch auch erfahrene Arbeitnehmer, die sich beruflich umorientieren möchten, eine Menge ausgewählter Jobangebote.
StepStoneDas ursprünglich norwegische Portal bietet seit 1996 Arbeitssuchenden eine Online-Plattform zur Unterstützung. In der Zwischenzeit vom berühmt berüchtigten Axel Springer Verlag aufgekauft, verzeichnet die StepStone Stellenbörse monatlich knapp 14 Millionen Besucher und ist damit eine der meist besuchten Online-Stellenbörsen. StepStone hat keine gezielte Zielgruppe an Branchen, sondern bedient so ziemlich alle Arten von Jobs, die man sich vorstellen kann. Ähnlich wie bei indeed.de sind hier Ausschreibungen online, die schon besetzt sind. Auch hier kann man die Steuerung der Ausschreibungszeit nicht differenziert genug angeben.
XING StellenmarktEine der bekanntesten Stellenbörsen Deutschlands ist zweifelsohne der XING Stellenmarkt. Hierbei profitiert man primär vom angelegten XING-Profil, das für Arbeitgeber sichtbar wird. Dort kann das Essenzielle aus dem Lebenslauf, berufliche Qualifikationen und Fähigkeiten vermerkt werden, sodass man sich quasi „mit einem Klick“ bewerben kann. Unser Tipp: Über die „Xing Stellenmarkt App“ für Smartphones kann man über Keywords sogenannte Alerts zu gewissen Jobs in der Nähe einstellen, sodass man direkt informiert wird, wenn ein neues Jobangebot online ist. Wer weiß, vielleicht verschafft gerade dieser Effekt einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, sodass man sich schnell bewerben kann und den anderen Bewerbern voraus ist.
stellenmarkt.deDer stellenmarkt hat laufend aktualisierte Stellenangebote in allen Branchen und Regionen. Hier werden die Stellenangebote vielfältig gefiltert, sodass eine individuelle Suche auf beiden Seiten möglich ist.
Die Möglichkeit, sich den Job zu “merken”, sich direkt zu “bewerben” und seinen Lebenslauf hochzuladen, sodass man direkt z. B.  von Unternehmen angeschrieben werden kann.

Wie viele Jobbörsen braucht man wirklich?

Umfrage zur Nutzung von Jobbörsen

Wie viele Online-Jobbörsen und Jobsuchmaschinen haben Sie in den letzten drei Monaten genutzt? Grafikquelle: Eigene Darstellung

Die Infografik zeigt deutlich, dass ein Großteil der Arbeitssuchenden zu mehreren Jobbörsen greift. Die Beweggründe dabei scheinen offensichtlich: Umso mehr Portale nach dem richtigen Job durchforstet werden, desto höher die Chance, seinen Traumjob tatsächlich auch zu finden.

Fazit: In der richtigen Jobbörse suchen!

Junge Dame recherchiert für ihre Bewerbung.

Eine gründliche Recherche ist vor dem Bewerbungs-Marathon unabdingbar. Bildquelle: Chinnapong – 534045136 / Shutterstock.com

Früher war auf den ersten Blick alles einfacher: Zeitung aufschlagen, Annoncen durchblättern, anrufen, bewerben. Heute haben wir nahezu eine Flut von Informationen und Angeboten, so dass es schwierig wird, das Richtige zu finden. Um da nicht durcheinander zu kommen und trotzdem fündig zu werden, muss zuerst recherchiert werden, wo es die richtigen Jobs gibt. Unsere obere Auflistung hilft Ihnen dabei, sich zu orientieren und das passende Portal für Ihren Traumjob und Ihre aktuelle Karrierestufe zu finden. Hat man einmal das Richtige gefunden, heißt es bewerben – wie Sie das am besten anstellen, erfahren Sie in unserem Ratgeber. Sollte keine passende Stelle gefunden werden, hilft nur eins: eine Initiativbewerbung! Doch auch dabei sollte einiges beachtet werden, lesen Sie dazu unseren Ratgeber!

Bildquellen:
Chinnapong – 534045136 / Shutterstock.com
tsyhun – 520535830 / Shutterstock.com

Isabel Kulessa

Isabel Kulessa

Marketing Manager

Autor dieses Artikels!

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