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BIG DATA

Big Data

Big Data stammt aus dem Englischsprachigen Raum und bezeichnet strukturierten und unstrukturierte Datenmengen, mit denen Unternehmen überschwemmt werden.

Was bedeutet Big Data? Welche Vor- & Nachteile bietet es?

Man versteht mittlerweile unter “Big Data” auch eine neue und explizit leistungsstarke IT-Lösung und Systeme, mit denen Unternehmen die Informationsverluste vorteilhaft verarbeiten können. Insbesondere unstrukturierte Daten, zum Beispiel aus den Social Networks, machen dabei einen erheblichen Teil der Datenmenge aus. Eine klare Definition zum Begriff “Big Data” gib es allerdings noch nicht.

In Deutschland wird der Begriff “Big Data” oft als Sammelbegriff für moderne, digitale Technologie verwendet. Heutzutage stehen nicht nur die großen Datenmengen im Fokus, sondern auch die Sammlung, Nutzung, Vermarktung und die Analyse der digitalen Daten. Big Data handelt von allem, was mit herkömmlicher Technologie aufgrund der Größe der Daten nicht mehr funktioniert, d. h. etwa große Datenmengen zu erfassen, zu speichern, zu durchsuchen, zu verteilen, zu analysieren und zu visualisieren. Big Data ist demnach vor allem für den Bereich der Business Intelligence (BI) relevant, welcher sich mit der detaillierten Analyse von Daten (Erfassung, Auswertung, Darstellung) befasst. Big-Data-Analytics (Big-Data-Analysen) beschreibt die systematische Analyse und Auswertung großer Datenmengen mit Hilfe neu entwickelter Software. Was also zählt ist, wie Unternehmen mit den Daten umgehen und diese bewerten, um z. B. bessere Entscheidungen treffen und das Unternehmen strategisch anpassen zu können.

Wer nutzt Big Data?

Im Grunde alle. Um einige Institutionen aufzulisten: Banken, Regierungen, Bildungsinstitute, Gesundheitsdienstleister, Produktionsfirmen und Einzelhändler nutzen Big Data um die Zufriedenheit der Menschen/ Kunden zu gewinnen und/oder zu analysieren und zu bewerten. Stichworte: User Experience (UX) und Online Marketing (Werbung etc.).

Wo begegnet uns “Big Data” im Alltag?

Im Alltag stößt man oft unbewusst auf Big Data, zum Beispiel beim Surfen oder konkret beim Online-Shopping. Empfehlungen wie “Kunden, die das Produkt XY kauften, kauften auch …” basieren auf den Auswertungen von Millionen Kaufdaten des Kunden selbst oder der Daten anderer Kunden.

Bei Medizinischen Forschungen helfen Messdaten, um eine best mögliche Therapielösung für Patienten zu finden. Ohne Big Data wären einige Krebsforschungen nicht möglich gewesen. Um Sicherheit im Alltag zu gewährleisten wurden auch Verbesserungen in der Energieversorgung und Verkehrswesen durch Big Data geschaffen.

Google ist ein Paradebeispiel, welches Big Data in der Praxis im ganz großen Stil umsetzt. Um Nutzer vor Verkehrsstau zu warnen, nutzt Google Maps mobile Daten in Echtzeit. Hier steht, wie immer, der User und seine Suchintention im Vordergrund. Google versucht, stets das perfekte Suchergebnis zur Suchanfrage auszuspielen, um den Nutzer zufrieden zu stellen.

Was bei der Auswertung von Big Data beachtet werden muss

Erhebung, Speicherung und spätere Weiterverarbeitung von Daten unterliegen strengen Regelungen und müssen unter juristischer Hinsicht umfassend begutachtet werden.

Die Datenschutz-Bedingungen bzw. die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen immer beachtet und nicht aus den Augen gelassen werden. Wer ein Big-Data-Projekt starten will, muss ein tiefgründiges Verständnis in diesem Bereich haben oder sich dazu holen. Nur so können Fehlerquellen vermieden bzw. aus dem Weg geräumt werden und ein sauberer und sicherer Umgang mit den sensiblen Daten gewährleistet werden. Außerdem müssen im Vorfeld einige wichtige Faktoren beachtet werden, um eine falsche Interpretation der Daten zu verhindern oder mindestens zu minimieren. Auf Basis dieser Erkenntnisse können dann innovative Produkte, excellente UX und/oder Dienstleistungen entwickelt werden.

Die Kritik an Big Data

Vielen Kritikern geht es primär um die Sicherung des Datenschutzes bei sensiblen und personenbezogenen Daten. Mit den Informationen, die man aus der Datenmenge sammelt, könnte man präzise Nutzerprofile/ Personas erstellen und weiter verwerten. Datenschützer sehen dies als Eingriff in die Privatsphäre jedes Einzelnen und sprechen hier von der Gefahr des “Datenmissbrauchs”. Deswegen müssen Unternehmen, die mit Big Data arbeiten, Kunden bzw. Website-Besucher auch auf die Verwendung personenbezogener Daten mittlerweile nicht nur in der Datenschutzerklärung hinweisen. Zudem muss stets und jederzeit die Möglichkeit zum Widerspruch eingeräumt werden.

Trotz Kritik an Big Data und der “Datensammlung bzw. Datenauswertung”, kann der Einsatz durchaus sinnvoll sein! Wenn die Technik korrekt eingesetzt wird, kann es für alle Beteiligten eine signifikante Verbesserung bedeutet. Denn um z. B. die User Experience (UX) zu verbessern und ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen ist es enorm wichtig, das User-Verhalten seiner Zielgruppe zu kennen & seine Schlüsse daraus zu ziehen. Denn nur dann können konkrete und zielführende Maßnahmen abgeleitet werden.

 

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