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MODULARISIERUNG

Was bedeutet Modularisierung?

Der Begriff Modularisierung bedeutet im Groben, dass ein Programm und/oder ein System in einzelne Module eingeteilt wird. Im Maschinenbau handelt es sich um keinen neuen Ansatz, jedoch konnte sich der Trend nicht richtig durchsetzen. 
Das Thema bekommt allerdings durch die Ansätze von Industrie 4.0 immer mehr an Gewicht und wird von einer neue Seite betrachtet. Wir beginnen mal bei der Basis.

Was ist ein Modul?

Ein Modul stellt eine abgeschlossene Einheit dar, die bestimmte Funktionen zur Lösung von Aufgaben zur Verfügung stellt. Eine der Aufgaben eines Moduls ist die Berechnung oder Bearbeitung von Daten, die meistens mehrfach durchgeführt werden müssen. Diese Module bieten eine Trennung von Schnittstelle und Implementation (Kapselung). Die Schnittstelle eines Moduls benennt/enthält nur die Daten, die das Modul als Eingabe und Ergebnis der Verarbeitung liefert/braucht. Die Implementierung enthält den tatsächlichen Programmcode. Die Schnittstelle sollte mit dem Ziel entworfen werden, mit ihr alle Anforderungen erfüllen zu können. Eine gewissStandardisierung, zum Teil auch Baukastensysteme mit gewissen Automatisierungstechniken, sind hier von Vorteil. 

Warum Modularisierung immer wichtiger wird?

Durch die Digitalisierung und Globalisierung haben sich Kunden daran gewöhnt, Waren, die individuell auf sie zugeschnitten sind, dennoch billiger zu erhalten. Deshalb sind die Lieferzeiten und die Inbetriebnahme-Zeiten enorm wichtig und müssen sukzessive reduziert werden, damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Ein Grund, warum die Modularisierung für Unternehmen immer wichtiger wird. Sie müssen mitziehen und sich schnell weiter entwickeln, um auf dem Markt mithalten zu können.

Mit einer Modularisierung lassen sich einige Prozessschritte in standardisierten Modulen ausführen, wiederverwendbar gestalten und in großen Auflagen produzieren. Das Auflösen und Teilen sind zuverlässige Methoden bei der Modularisierung, um komplexe Systeme in überschaubare Einheiten aufzuteilen und zu führen. Einzelne Funktionsblöcke lassen sich dadurch einfach tauschen, optimieren und wiederverwenden oder zu einem großen System wieder zusammenstellen.

Die Modularisierung ist schon in vielen Bereichen ein Trend geworden. Speziell die Automobilindustrie strebt nach zunehmender Teilvielfalt und Komplexität mit Hilfe der Modularisierung an.

In der allgemeinen Entwicklung, wie im Maschinenbau, Anlagebau, Produktentwicklung und in weiteren Produktionen wie individualisierte Maßanfertigung ist die Modularisierung ebenfalls vertreten und gewinnt in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung.

Das bringt die Modularisierung einem Vertrieb

Der Vertrieb kennt anhand der Modularisierung die Variationsmöglichkeiten seines Produktes und kann das Produkt entsprechend an die Kundenforderungen anpassen. Im Unternehmen kann man dann zwischen mehreren Lösungen wählen und somit entscheiden, welche Lösungen man am besten beim Kunden platziert.

Vertriebe können dadurch schneller, kostensparender, individueller und flexibler produzieren. 

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