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Es wurde ja mehr oder weniger angekündigt, dass es in ganz Nordrhein Westfalen zu schweren Unwettern kommen würde, aber was da Montags Abend runterkam, war nicht mehr feierlich. Als ich dann hörte, dass es vor allem das Ruhr Gebiet und den Raum Düsseldorf schwer getroffen haben, ahnte ich schon am Dienstag morgen, dass es bei der Bahn zu Verspätungen kommen könnte.

Verspätung wäre schön gewesen

Meine Bahn stand natürlich nicht wie gewohnt schon am Gleis als ich oben am Bahnsteig ankam. Angeschlagen stand nichts, also tat ich das, was alle taten: mich dazu stellen und warten. Als sich zur regulären Abfahrtszeit immer noch nichts tat, wurde ich etwas misstrauisch. Keine Informationen. Dann, nach 20 Minuten, die erste Durchsage:

Aufgrund der schweren Unwetter vom Vortag wird der Bahnverkehr vorerst eingestellt.

Klasse. Es fuhr absolut nichts. Nach einem ausgiebigen Telefonat mit Frau Kozyk wurde mir dann auch klar, wie schlimm es den Raum Bochum getroffen hat und das ich an dem Tag nicht wirklich mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bochum gelangen könnte. Zwangsurlaub.

Aus einem Tag wurden zwei

Ich verbrachte meinen Tag damit, mich durch so ziemlich jede Bahn Hotline zu telefonieren, um irgendwelche Informationen über die Dauer dieses Zustandes zu erhalten. Neben hilfreichen Aussagen, wie „Da kann ich auch nicht hellsehen“ oder „Da müssen Sie morgen einfach zum Bahnhof kommen und gucken, was fährt“ gab die Internetseite der Deutschen Bahn leider auch keine hilfreiche Informationen über das Ausmaß der Lage.

Am nächsten Morgen konnte man der Internetseite der Bahn bereits entnehmen, dass sich die Lage nicht wirklich entspannt hatte. Es fuhr nach wie vor nichts. Nach einigen Telefonaten mit Frau Kozyk fuhr ich noch einmal zum Bahnhof, um gegebenenfalls alternative Fahrmöglichkeiten nach Bochum zu finden. Nach 30 Minuten in der Warteschlange zum Info Point der Deutschen Bahn blickte ich in ein emotionsloses und leicht genervtes Gesicht der freundlichen Mitarbeiterin am Schalter.

Ne da müssen Sie gucken. Hier fährt gleich ein Bus nach Viersen. Von da kommen Sie vielleicht nach Duisburg und dann müssen Sie da weiter gucken.

Da es keinem geholfen hätte, wenn ich über den Schalter gesprungen wäre, wurde ich auf Nachfrage von Taxigutscheinen oder alternativen Möglichkeiten mit einer Infobroschüre wieder weggeschickt. Zwangsurlaub der Zweite.

Ein Mietwagen für eine Praktikantin

Ja, ich kann durchaus sagen, dass ich hätte ausflippen können. Seitens der Deutschen Bahn gab es schlichtweg keinen Notfallplan. Taxigutscheine wurden willkürlich an unterschiedlichen Standorten verteilt (da musste man dann Glück haben, wenn man das mit bekommen hat und gerade am richtigen Ort stand), Busse fuhren nur begrenzt zu unbekannten Zeiten und Aussagen zum nächsten Tag konnten mal wieder nicht gemacht werden.

Ich hatte absolut keine Idee, was ich machen sollte. Ein Auto bekam ich auf die Schnelle nicht organisiert und so verging der zweite Tag zu Hause (genießen geht anders). Als ich dann einen weiteren Anruf von Frau Kozyk bekam und sie mir sagte, dass sie versuchen würde, mir einen Mietwagen zu organisieren, fiel ich aus allen Wolken. Ein Mietwagen für eine Praktikantin? Dank des enormen Engagements des Teams konnte ich mir dann tatsächlich am Abend bei Sixt einen Mietwagen abholen.

Besser geht es nicht

Die Straßen waren wieder einigermaßen frei geräumt und so konnte ich ohne Sorgen und Wut im Bauch am nächsten Morgen wieder nach Bochum fahren. Ich bin wirklich begeistert, dass ich seitens der Staffxperts so toll unterstützt wurde. Alle haben engagiert und fleißig versucht, eine adäquate Lösung zu finden und dabei auch die Kosten eines Mietwagens in Kauf genommen. Das ein solcher Aufwand für einen Praktikanten betrieben wird, habe ich noch nirgendwo erlebt und kann nur sagen: Daumen hoch!

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